Author Archives: joachimalbers

  • 0

Verbot für das Abbrennen von Osterfeuer zu Ostern

Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 9. April 2020

Beim Abbrennen von Osterfeuern drohen Bußgelder

BRAUCHTUM – Gemeinsame Erklärung der Kommunen und des Landkreises

In diesem Jahr sind Osterfeuer aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Beschränkungen sozialer Kontakte verboten.

HARLINGERLAND. (ah) Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden im Landkreis Wittmund sowie der Kreisverwaltung weisen in einer gemeinsamen Presseerklärung erneut darauf hin, dass die Osterfeuer in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen. Dies stehe eindeutig in den Vorgaben des Landes Niedersachsen aufgrund der Corona-Pandemie.

Da Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen auch über die Osterfeiertage untersagt sind, ist ein Abbrennen der teilweise bereits aufgeschichteten Haufen für die Osterfeuer zurzeit nicht gestattet. Das Verbot betrifft auch Einzelpersonen.

Aus den Rathäusern heißt es außerdem, dass die Einhaltung des Verbotes am kommenden Wochenende streng kontrolliert wird – bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder.

Gegebenenfalls kämen darüber hinaus auch die Kosten für Feuerwehreinsätze auf den Verursacher zu, die entsprechend der jeweiligen Gebührensatzungen abgerechnet würden.

Gleichzeitig machen die Kommunalverwaltungen deutlich, dass die Brauchtumsfeuer zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können. Ein gemeinsamer Runderlass des Niedersächsischen Innen-, des Gesundheits- und des Umweltministeriums vom 2. April lässt diese Möglichkeit ausdrücklich zu. „Sobald abzusehen ist, wann die Erlasslage hinsichtlich des Kontaktverbotes die Durchführung des Brauchtumsfeuers im traditionellen Rahmen zulässt, werden die Ordnungsämter im Landkreis gemeinsam einen möglichen Ersatztermin festlegen“, heißt es in der Mitteilung.


  • 0

Bericht im Anzeiger für Harlingerland über die Aktion von Katja Weege

Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom Samstag, 4. April 2020; von Helmut Burmann

Omas Tischdecke ist optimal

Von Helmut Burmann

MITMACHAKTION – Katja Weege näht Mund-Nasen-Masken für Holtriemer Wehren / Die 46-jährige Schweindorferin sucht Mitstreiter, die Baumwollstoff, Gummiband und Nähmaschinen besitzen.

Katja Weege näht seit ihrer Kindheit. Mit sechs Jahren bekam sie ihre erste Nähmaschine. BILD: Stefan Weege

SCHWEINDORF. Eigentlich hatte sich Katja Weege aus Schweindorf nichts Großartiges dabei gedacht, als sie ein Foto ihrer selbst genähten Mund-Nasen-Maske im Sozialen Netzwerk postete, doch dann kam eine Anfrage des Holtriemer Samtgemeindebrandmeisters Ingo Kruse, die die Schweindorferin zwar einerseits mit stolz erfüllte, aber gleichzeitig auch an ihre Grenzen brachte: Die Anfertigung von Masken für die gesamten Holtriemer Wehren, denn beim Einsatz können die Feuerwehrleute schon im Fahrzeug den Mindestabstand nicht einhalten. Katja Weege will sich der Aufgabe stellen, ist aber auf Unterstützung angewiesen.

Natürlich stellte Ingo Kruse auch die Kostenfrage, doch die verwarf die 46-Jährige gleich wieder: „Feuerwehrmännern und -frauen, die ehrenamtlich ihren Dienst absolvieren, Geld abzuverlangen?“ – das geht in den Augen der gelernten Hotelfachfrau gar nicht.

Auch das Nähen ist für die vielseitige Schweindorferin eigentlich nicht das Ding, schließlich ist sie damit aufgewachsen und hat mit sechs Jahren ihre erste eigene Nähmaschine bekommen – doch bei der gewünschten Menge reichen weder Zeit noch Material.

Normalerweise stellt Katja Weege Babyschuhe her – auch im Feuerwehrlook. BILD: Stefan Weege

Bei der Gartenarbeit kam der Selbstständigen, die mit ihrer Firma „Lüttje Schkoowark“ vor allem Lederpuschen oder Krabbelschuhe anfertigt, schließlich die zündende Idee. Jetzt sucht sie Mitstreiter, die helfen, die Holtriemer Wehren mit Mund-Nasen-Masken auszustatten. Mitmachen kann, wer Baumwollstoff hat, den man bei mindestens 60 Grad waschen kann (optimal ist beispielsweise Omas alte Tischdecke), Gummiband und eine Nähmaschine hat und nähen kann. Wenn sich genügend Mitstreiter finden, dann ist Katja Weege überzeugt, dass mehr Masken produziert werden können als die Feuerwehr benötigt. Die könnten dann nach ihrer Vorstellung an bedürftige Menschen oder andere Institutionen in der Umgebung verteilt werden.

Weitere Informationen – unter anderem auch ein Schnittmuster – gibt es auf der Holtriemer Feuerwehrseite im Internet. Wer sich der Aktion anschließt, kann die genähten Mund-Nasenschutze am 9. April (Gründonnerstag) zwischen 16 und 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schweindorf unter Einhaltung der Richtlinien abgeben. Nach Absprache werden diese aber auch abgeholt. Wer Fragen hat, kann sich auch bei Katja Weege, ✆ 04975 / 755004, melden

www.feuerwehr-holtriem.de


Mundschutzmasken für die Feuerwehr

Die Aktion läuft noch weiter, da nicht nur die Feuerwehren diese Masken benötigen. Besonders freute sich Ingo über eine extra für ihn gefertigt Maske. Die Solidarität in diesen schwierigen Zeiten ist überwältigend. Die Feuerwehren in Holtriem sind auch weiterhin und gerade wegen der Masken, einsatzbereit für die Bevölkerung.
Bleibt gesund.

Am Freitag, 3. April 2020 konnte der Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse die ersten Mund-Nasenmasken für die Feuerwehren aus Holtriem entgegen nehmen. Er war sehr überrascht das in dieser kurzen Zeit, nach dem Aufruf von Katja Weege, an die 200 Masken gefertigt wurden. Unter anderem wurden sie von den Landfrauen aus Schweindorf hergestellt. Namentlich: Doris Ferdermann, Barbara Jochims, Helga Boden (Bild). Aber auch aus der Bevölkerung wurden einige genäht, so gilt unserer besonderer Dank auch an Christiane Litti, Elena Gerdes, Annika Janßen und natürlich auch an Katja Weege.Quelle: www.feuerwehr-holtriem.de


  • 0

Mund- und Nasenmasken, selbst genäht…

Selbst genähte Mundbedeckungen für Feuerwehr und andere Einrichtungen und auch für den Eigenbedarf!

Katja Weege aus Schweindorf ruft zum Mitmachen auf / Schnittmuster zum Download / Mit Videoanleitung

Hallo,
ich bin Katja Weege, komme aus Schweindorf und nähe zwar eigentlich Babylederschuhe,  aber nun dem aktuellen Anlass entsprechend habe ich auch eine Mund-Nasen-Maske genäht und in einem sozialen Netzwerk gepostet gehabt.
Darauf hin sprach mich unser Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse an, er würde gerne welche für die Feuerwehr ordern, was sie denn wohl kosten!? Denn da momentan nirgends welche zu bekommen sind und sie in den Fahrzeugen doch nicht den Mindestabstand einhalten können und mit so einer Maske man halt andere und somit auch letztlich sich etwas eher schützt.
Tolles Kompliment dachte ich, aber mal ehrlich… kann man von der Feuerwehr, dessen Leute ehrenamtlich ihren Dienst tun, bitteschön Geld verlangen?      Das erschien mir falsch und die gewünschte Menge kann ich auch allein nicht stemmen, zeitlich nicht und mit Material auch nicht! Kurz bei der Gartenarbeit  ( was soll man sonst auch sinnvoll tun in der jetzigen Zeit) nachgedacht und warum alleine stemmen, wenn man das auch gemeinsam hinbekommt.
Also hier unser Aufruf… wer Baumwollstoff hat, den man bei mindestens 60 grad waschen kann und Gummiband…eine Nähmachine hat und nähen kann…und möchte… bitte fertigt Mund-Nasen-Masken für mindestens die Feuerwehr an. Ich denke wir schaffen so viele, dass wir auch noch andere bedürftige Menschen und Institutionen aus unserer Umgebung damit versorgen könnten! Denn wir alle sollen andere und auch uns alle schützen und die Ansteckung eindämmen!
Denn vergesst eines nicht: Diese „Gefahr“ ist nicht sichtbar und man muss nicht selbst daran erkranken, sondern kann es ohne zu wissen verbreiten!
Daher: „Ich schütze dich – schütz du mich!“

Am 03.04.20 (Freitag) 09.04.20 (Gründonnerstag)  vorerst können die genähten Mund-Nasenschutze beim Dorfgemeinschaftshaus in Schweindorf in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr abgegeben werden. Selbstverständlich unter Einhaltung der Richtlinen.      Oder wir holen nach Absprache auch gerne ab.
Ich habe ein tolles Schnittmuster von Edith Risse, das wir verwenden dürfen und das stelle ich hier gerne ein,  ein kostenloses einfaches Video mit der Anleitung gibt es auch… Wer Fragen hat, kann sich auch gerne bei mir unter der Telefonnummer 04975/755004 melden!

Andere Varianten sind natürlich auch Willkommen… wichtig ist nur, das sie bei mindestens 60 Grad gewaschen werden können und keine Bildebänder haben, da diese in der Waschmaschine verheddern, denn sie sollen ja wiederverwendbar sein!!!
Und wer vielleicht nicht nähen kann aber trotzdem unterstützen möchte:
Es wird noch ganz dringend nach Gummiband gesucht. Und evtl Baumwollstoff, mindestens bei 60 grad waschbar.

Wichtig wäre auch noch zusagen: das diese Masken keine anderen Schutzmaßnamen ersetzen.
Selbstgemachte Masken sollen zusätzlich zu anderen Maßnahmen getragen werden. Sie tragen nur dann zur Eindämmung von CoViD-19 bei, wenn ihr weiterhin eure Hände wascht, in die Ellbogenbeuge niest oder hustet, so viel zuhause bleibt, wie ihr könnt, und draußen mindestens 2m Abstand zu anderen Menschen haltet.
Wichtige Hinweise die ihr auch beachten solltet wenn ihr evtl auch euren Lieben mit den Masken beschenkt.
Es kann weder von euch noch von mir die Schutzwirkung der einzelnen Masken eine Haftung übernommen werden. Keine selbstgemachte Maske hat eine FFP-Klassifizierung und -Qualifizierung. Selbstgemachte Masken schützen vor allem andere Menschen vor der Person, die die Maske trägt. Wenn wir das alle tun, sind wir alle geschützt. Daher: Mit Maske besser als ohne.
„Ich schütze dich – schütz du mich!“

Hier gibt es eine Anleitung im PDF-Format zum Download und ausdrucken: Schnittmuster Mund-Nasenmaske (einfach anklicken)


Wie anwenden um eine Schutzwirkung zu haben.
Wascht euch vor dem Anlegen und nach dem Abnehmen gründlich die Hände (30 Sekunden mit Seife).
Achtet auf eine gute Passform und Abdichtung.
Wascht euch die Hände, wenn ihr beim Tragen oder Abnehmen die Innen- oder Außenseite der Maske angefasst habt.
Kocht die (wiederverwendbaren) Masken nach jeder Nutzung aus oder wascht sie bei mindestens 60°C, um darauf befindliche Viren abzutöten.
Fazit: Mit Maske ist besser als ohne!

Waschanleitung: Du kannst deine Maske bei mindestens 60°C ganz normal waschen.
Alternativ kannst du sie auch in einem Topf mit Wasser 5 Minuten lang auskochen.
Danach kannst du sie einfach an der Luft trocknen lassen.
Wenn es schnell gehen soll, kannst du auch mit dem Bügeleisen nachhelfen (je heißer, desto besser – aber pass auf, dass du nicht die Gummibänder oder eventuelle Plastikummantelungen von deinem Draht schmilzt) oder die Maske auf die Heizung legen.
Am besten ist es, wenn du nicht nur eine Maske hast, sondern 2-3 Stück (je nach Bedarf auch mehr), damit du sie nach jeder Anwendung (mindestens täglich) wechseln kannst und zwischendurch Zeit zum Waschen und Trocknen hast.
Wenn du mehrere Masken hast und sie nicht jeden Tag waschen kannst, kannst du bereits benutzte Masken in einem geschlossenen Behälter bis zur Wäsche aufbewahren.
Du solltest deine Maske nach jedem Tragen wechseln, mindestens einmal täglich.
Wenn deine Maske durchfeuchtet ist (z. B. von deiner Atemluft) bzw. nach spätestens 3 Stunden dauerhaften Tragens, solltest du sie ebenfalls austauschen. Eine durchfeuchtete Maske bietet keinen ausreichenden Schutz mehr.
Wenn du also z. B. deine Maske bei der Arbeit an der Kasse aufhast und sie in der Pause abnimmst, um etwas zu essen, solltest du hinterher am besten eine frische Maske aufsetzen.
Wenn du nur eine einzige Maske hast, achte darauf, dass du dir vor und nach dem Auf- und Absetzen die Hände wäschst (30 Sekunden mit Seife) oder desinfizierst (nach Anleitung des Produkts). Außerdem solltest du eine bereits benutzte Maske möglichst wenig an der Innen- und Außenseite berühren.
Warum der ganze Aufwand?
Wenn jemand (wissentlich oder unwissentlich) mit CoViD-19 infiziert ist, sondert die Person beim Sprechen, Niesen oder Husten winzige Tröpfchen ab, die den Coronavirus (SARS-CoV-2) enthalten. Daran können sich andere Menschen anstecken.
Die Maske dient daher quasi als „Virenfänger“. Sie schützt andere Menschen vor den virenhaltigen Tröpfchen, die du evtl. absonderst (offiziell heißt das „ausscheiden“). Und sie schützt in begrenztem Umfang auch dich, weil die virenhaltigen Tröpfchen anderer Menschen außen an deiner Maske hängenbleiben und so nicht in deine Atemwege kommen. Eine sogenannte „Tröpfchen-Infektion“ wird also vermieden bzw. das Risiko dafür wird verringert.
Wenn du deine Maske also während des Tragens oder beim Abnehmen an der Innen- oder Außenseite anfasst, können sich Viren auf deine Hände übertragen. Wenn du danach andere Oberflächen (z. B. Türklinken, Wasserhähne, Lichtschalter, Handgriffe) berührst, kannst du diese Viren wiederum auf die Oberflächen übertragen. Daran können sich dann andere Menschen anstecken. Das heißt „Schmierinfektion“ oder „Kontaktinfektion“.
Deshalb ist es wichtig, dass du auf eine sichere Handhabung deiner Maske achtest und dir die Hände wäschst (30 Sekunden mit Seife) oder desinfizierst (nach Anleitung des Produkts), wenn du die Maske beim Tragen oder Abnehmen an der Innen- oder Außenseite angefasst hast.
Zum Waschen der Masken ist wichtig zu wissen, dass Hitze, Seife und Austrocknen dabei helfen, vorhandene Viren abzutöten. Am Besten ist natürlich eine Kombination aus allen drei Methoden: heiß mit Seife waschen und danach gründlich trocknen.
Wichtig!
Das sachgerechte Tragen und Waschen von selbstgemachten oder professionellen Mund-Nasenmasken ist immer nur eine ergänzende Maßnahme zu anderen Maßnahmen wie Hände waschen (30 Sekunden mit Seife) bzw. desinfizieren (nach Anleitung des Produkts), Husten-/Nies-Etikette (ja, auch mit Maske bitte weiterhin in die Armbeuge niesen!), Abstand halten und zuhause bleiben.

Quelle: u.a. verschiedene Fachzeitschriften und das Internet sowie Maskenzeigen.de
Als Nähanleitung überarbeitet von Katja Weege Lüttje Schkoowark mit der Genehmigung von Edith Risse von Soulmade Stickdateien


  • 0

Die Polizeiakademie Niedersachsen informiert…

mit diesen Bildern informiert die Polizeiakademie Niedersachsen anschaulich über eine Auswahl der aktuellen Ge- und Verbote im Kampf gegen das Coronavirus, welche voraussichtlich vom 24.03. bis 18.04.2020 gelten werden.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier

 

Zum Lesen bitte auf die Bilder klicken…



  • 0

KBV „Freesenholt“: Wi bliev to Huus

Tolle Aktion:

Der KBV „Freesenholt“ Utarp-Schweindorf macht auch mit im Kampf gegen den Coronavirus.


  • 0

Info’s zu der „Corona-Krise“

Bild von Vektor Kunst auf Pixabay

Das „Coronavirus“ (SARS-CoV-2)

legt im gesamten Bundesgebiet, aber auch weltweit, das öffentliche Leben lahm. Grenzen werden geschlossen und überall werden Veranstaltungen abgesagt und Ansammlungen von Menschen untersagt. Schulen, Kindergärten und Geschäfte schließen und Mitarbeiter werden nach Hause ins „Home-Office“ geschickt.

Die Mitmenschen werden aufgefordert, zuhause zu bleiben, soziale Kontakte zu meiden, Abstand zu anderen Menschen zu halten und die bekannten Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Abstand halten, regelmäßiges und gründliches Händewaschen und die Hustenetikette einzuhalten.

Auch bei uns in Schweindorf sind zahlreiche Veranstaltungen, Versammlungen und Aktionen dem Virus zum Opfer gefallen. Der Frühjahrsputz und ein Arbeitseinsatz finden nicht statt, aber auch die geplante XXL-Osterparty der Feuerwehr, die geplante Jahreshauptversammlung am 24. April und voraussichtlich auch die Maibaumfeier am 30. April finden nicht statt und weitere Absagen werden sicherlich auch noch folgen.

Hier nun einige Links, wo es aktuelle und verlässliche Informationen zu der mittlerweile zur Pandemie ausgewachsenen Krise gibt:

Das Bürgertelefon des Landkreises Wittmund ist unter der Nummer: 04462/86-7000 erreichbar.

Bei dringenden medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Hausarzt oder wenden Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, Telefonnummer: 116117 !


Weitere Infos gibt es auch unter diesen Hotlines:

Landkreis Wittmund: 04462/86-7000 (Mo.–Do.: 8–12 Uhr sowie 13–16 Uhr; Fr.: 8–12 Uhr; Sa. – So.: 9-15 Uhr)

Landkreis Friesland: 04461 / 9197000 (Mo.–Do.: 8–16 Uhr; Fr.: 8–13 Uhr)

Stadt Wilhelmshaven: 04421 / 161616 (wochentags: 9–17 Uhr)

Landkreis Aurich: 04941 / 16-1616 (täglich: 8–16 Uhr)

Insel Langeoog: 04972 / 693168

Bundesministerium für Wirtschaft: für Unternehmer: 030/18615-1515/ 16-1616
für Bürger: 030/186156187 
(Mo.–Fr.: 9–17 Uhr)

 

Die Dorfgemeinschaft appelliert an alle Bewohner der Gemeinde, die Situation ernst zu nehmen und den Empfehlungen der Behörden und der Institutionen zu folgen.

Bleiben Sie, soweit möglich, zuhause und meiden Sie Kontakte zu anderen Mitmenschen.

Bitte bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese Krise.


  • 0

Polizeistation Holtriem ist z. Zt. geschlossen

Die Polizeistation Holtriem in Schweindorf ist aufgrund der aktuellen „Corona-Krise“ derzeit für Publikumsverkehr geschlossen.

Es finden zur Zeit keine persönlichen Sprechzeiten statt.

Bitte nutzen Sie die Online-Wache der Polizei Nidersachen, oder setzten Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung.

www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de

Tel.: 04975/75694-0

Im Notfall: 110 !

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.


  • 0

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schweindorf

„Anzeiger für Harlingerland“ vom 13. Februar 2020 – Von Nicole Uschner

Der Nachwuchs steht in den Startlöchern

VERSAMMLUNG – Feuerwehr Schweindorf mit 45 Aktiven und 20 Kindern gut aufgestellt – Insgesamt 14 Brandeinsätze – Meinhard Fleßner gehört der Ortswehr bereits mehr als 60 Jahre an.

Von Nicole Uschner

Geehrte und Beförderte der Schweindorfer Wehr und ihr Führungspersonal. BILD: Nicole Uschner

SCHWEINDORF. Die Feuerwehr Schweindorf lud am vergangenen Freitag zur Jahreshauptversammlung ein. Zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung und der Altersabteilung sowie Gäste aus Politik und Verwaltung, der Feuerwehrführung und eine Abordnung der Feuerwehr aus Schafstedt waren der Einladung von Ortsbrandmeister Mirco Eilts zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schweindorf gefolgt.

,,Insgesamt 51 besuchte Lehrgänge an den Ausbildungsstandorten in Wittmund, Loy und Celle weisen auf einen guten Ausbildungsstand der gesamten Mannschaft hin,“ erläuterte Mirco Eilts in seinem Bericht. Das Ergebnis dieser Lernbereitschaft stelle sich insbesondere im Einsatzfall heraus. ,,14 Brandeinsätze, darunter ein Großbrand, konnten erfolgreich abgearbeitet werden,“ berichtete Eilts. Derzeit stünden 45 aktive Mitglieder in Schweindorf im Einsatzfall zur Verfügung. Eilts blickt positiv in die Zukunft. Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug ist in Planung und soll voraussichtlich noch im Jahr 2020 angeschafft werden.

Samtgemeindebrandmeister Kruse blickte auf ein einsatzreiches Jahr 2019 zurück. Auf Samtgemeindeebene mussten 71 Einsätze durch die Wehren abgearbeitet werden. Davon elf Kleinbrände, drei Mittelbrände sowie drei Großbrände. Kruse lobte die gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren.

Erstmals nach der Gründung der Kinderfeuerwehr am 1. Januar 2019 stand auch hier ein Jahresbericht an. Kinderfeuerwehrwartin Janina Ulrichs betreut derzeit 20 Kinder. „Bei uns steht spielerisches Lernen im Vordergrund,“ sagte Ulrichs. Vier Kinder konnten bereits an die Jugendfeuerwehr übergeben werden. So könne man zukunftsorientiert aufeinander aufbauen.

Meinhard Fleßner trat vor mehr als sechs Jahrzehnten in die Feuerwehr Schweindorf ein. Unter tosendem Applaus erhielt der Jubilar durch Erwin Reiners seine verdiente Ehrung für die 60-jährige Mitgliedschaft. Auch Werner Peters wurde durch Reiners geehrt. Er erhielt das Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft. Frauke Abken ist seit 25 Jahren aktiv und wurde somit ebenfalls durch Reiners ausgezeichnet.

Zudem standen zahlreiche Beförderungen an. Feuerwehrmann: Thore Tolksdorf und Niklas Bohms; Feuerwehrfrau: Gabriella Uschner; Oberfeuerwehrmann: Marco Buscher und Fabian Müller; Hauptfeuerwehrfrau: Nicole Uschner; erster Hauptfeuerwehrmann: Rolf Janssen; Löschmeister: Patrick Ulrichs und Stephan Frömming; Oberlöschmeister: Nico Castro; Brandmeister: Bruno Ulrichs und Henning Ihnen; Oberbrandmeister: Mirco Eilts.

Holtriems Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends lobte die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute. Ahrends betonte, dass die Fertigstellung des Feuerwehrhauses Blomberg kurz vor dem Abschluss stehe.


  • 0

Pressemeldung: „Baugebiet Schweindorf ohne Internet“

„Anzeiger für Harlingerland“ Ausgabe vom Samstag, 7. Dezember 2019 – Von Helmut Burmann

Baugebiet Schweindorf ohne Internet

BREITBAND – EWE verlangt für die Erschließung mindestens 150 000 Euro

von Helmut Burmann

Zahlt die Gemeinde nicht, werden die Leerrohre wohl ohne Leitungen bleiben.

WESTERHOLT/SCHWEINDORF. Am Ende der Holtriemer Samtgemeinderatssitzung ließ Bürgermeister Jochen Ahrends die Bombe platzen: Das neue Baugebiet Ochsenkamp in Schweindorf droht breitbandtechnisch zum weißen Fleck zu werden. Es sei denn, die Gemeinde zahlt Versorger EWE mindestens 150 000 Euro Baukostenzuschuss.

In Holtriem sieht man diese Forderung als Schlag gegen das Bauwesen in kleinen ländlichen Gemeinden, die aus wirtschaftlichen Gründen nur überschaubare Baugebiete erschließen können. Die sind aber für Versorger wie die EWE (aber auch Telekom) wirtschaftlich unattraktiv, und daher fordern diese einen Baukostenzuschuss.

Das sei nicht neu, versichert Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung der EWE, so verfahre man bereits seit Jahren auch in anderen Gemeinden. Es kann also auch andere Kommunen in der Region treffen.

Zahlen die Holtriemer beziehungsweise Schweindorfer nicht, so werden die Leerrohre, die auf jeden Fall verlegt werden, wohl leer bleiben, denn ein weiterer Versorger wie die Telekom hat bereits abgewunken.


Neubaugebiet ohne Breitband

GLASFASER – Holtriemer haben ein Problem – EWE will Baukostenzuschuss

von Helmut Burmann

Pro Bauplatz in Schweindorf würden Mehrkosten von rund 8500 Euro entstehen.

Stolz präsentierten Bürgermeister Helmut Ahrends und Stellvertreterin Birgit Soebels-Janßen vor wenigen Wochen das Schweindorfer Baugebiet Ochsenkamp, das ihnen jetzt große Sorgen bereitet. BILD: Helmut Burmann

WESTERHOLT. Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends war schockiert und SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann – „mich wundert in dieser Republik nichts mehr“ – holte zum groß Rundumschlag aus. Grund war die Mitteilung der EWE, die dem Verwaltungschef erst kurz vor der jüngsten Samtgemeinderatssitzung auf den Tisch geflattert war: Die Ankündigung, dass der Energieversorger für den Glasfaserausbau des Neubaugebietes Schweindorf Ochsenkamp mindestens 150 000 Euro verlangt. Sollten diese nicht gezahlt werden, könnten die Leerrohre, die die EWE jedenfalls verlegen will, zunächst leer bleiben. Die 18 Bauplätze bleiben dann aber ohne Breitbandanschluss und wären somit so gut wie nicht verkaufbar. Pro Bauplatz entstehen für die Kommune bei Erfüllung der Forderung Mehrkosten von rund 8500 Euro.

Diese Vorgehensweise des Energieversorgers ist für die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden neu – für die EWE aber nicht. Das praktiziere man auch in anderen Gemeinden so, versicherte Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung des Unternehmens. Man habe sich das Gebiet in Schweindorf genau angesehen, bekomme es aber nicht wirtschaftlich gerechnet, obwohl man mit dem Neubaugebiet und der Bestandsbebauung auf dem Weg dorthin, somit mit 55 Wohneinheiten, kalkuliert habe.

Außerdem führt das Unternehmen an, dass es nach aktueller Rechtssprechung keine Kooperationsverträge mehr direkt mit Kommunen beziehungsweise kommunal geführten Gesellschaften schließen darf. Das Unternehmen empfiehlt sogar, mit einem Wettbewerber Kontakt aufzunehmen. Die Telekom hat jedoch bereits abgewunken.

Für die Holtriemer ist jetzt allerdings guter Rat teuer. Für Ahrends ist diese Forderung kontraproduktiv zu allen Bemühungen des Breitbandausbaus. Der Verwaltungschef hat daher auch den Landkreis Wittmund eingeschaltet, von dem gestern allerdings keine Stellungnahme zu erhalten war.

SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann platzte angesichts dieser Nachrichten auf der letzten Ratssitzung des Jahres aber der Kragen, wo doch gerade Bund und Land den Breitbandausbau forderten. Er forderte eine Entlastung der Kommunen und kritisierte die mangelnde Investitionsbereitschaft auf Landes- und Bundesebene. Die Bundesrepublik rangiere in Sachen Breitband hinter Staaten wie Albanien und Rumänien, betonte Möhlmann gleich mehrfach und forderte mit Blick auf große erforderliche Investitionen: „Die heilige Kuh der schwarzen Null muss endlich verschwinden!“


  • 0

Die Mühle Klaashen leuchtet festlich

Weihnachtlich geschmückte Mühle Klaashen in Schweindorf.

In diesem Jahr sind erstmals auch die Mühlenflügel der Galerieholländerwindmühle festlich illuminiert. Die Lichttschlangen an der Galerie und den Mühlenflügeln zeichnen nun in der Vorweihnachtszeit eine schöne Mühlensilhouette in den Schweindorfer Abendhimmel.


Suche

Archiv

Termine/Veranstaltungen

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Newsletter

Hier gibt es regelmäßig aktuelle Informationen