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Heiße Wettkämpfe und flotte Musik bei der Feuerwehr

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Ortsfeuerwehr Schweindorf lädt ein zum XXL-Kicker-Turnier / Abends „Fire-Fight“-Party / Anmeldungen werden entgegen genommen

SCHWEINDORF / JAL – Seit Januar laufen beim Organisationsteam der Freiwilligen Feuerwehr Schweindorf um Ortsbrandmeister Dieter Fleßner die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nun steht das Konzept und die Plakate und Flyer sind gedruckt. Am Samstag, 13. Juni, veranstaltet die Ortsfeuerwehr wieder ein XXL-Kicker-Turnier und am Abend gibt es unter dem Motto „Fire-Fight“ eine „Ein-Euro-Party“ am Feuerwehrhaus.
Nach einer erfolgreichen Premiere zum 75-Jährigen Jubiläum der Ortsfeuerwehr im Jahre 2008 und einer zweiten Veranstaltung zwei Jahre später, gibt es in diesem Jahr bei der Feuerwehr in Schweindorf die dritte Auflage des erfolgreichen XXL-Kicker-Turniers, bei der die Spieler der einzelnen Mannschaften selbst als lebendige Kickerfiguren in den „Ring“ steigen und an langen Stangen fixiert in dem überdimensionalen Kicker um Tore und Punkte kämpfen.
„Zur Teilnahme an diesen Wettspielen in dem Großformat-Kicker laden wir alle Vereine, Gruppen, Nachbarschaften und Verbände aus der Umgebung ein.“, berichtet Ortsbrandmeister Dieter Fleßner, der hinzufügt, dass die Mannschaften in 6er-Teams gegeneinander antreten. Am Nachmittag ab 13 Uhr finden die Wettkämpfe der Jugendmannschaften statt. Hier sind auch die Jugendfeuerwehren aus der Region zur Teilnahme aufgerufen. Ab 16 Uhr treten anschließend die Mannschaften mit den Spielern ab 16 Jahre gegeneinander an. Die Startgebühr beträgt 10 Euro. Bei den Jugendmannschaften wird keine Startgebühr erhoben. Mannschaftsmeldungen werden unter der Telefonnummer 0152 02696199 oder über das Internet unter „www.fire-fight.de“ entgegen genommen. Die ersten Anmeldungen liegen schon bei den Organisatoren vor.
Zum Turnierabschluss findet am Abend die große „Fire-Fight“-Party statt. Ab 20 Uhr heizen die DJ‘s Hauke und Marcel die Gäste auf der „Ein-Euro-Party“ am Feuerwehrhaus mit flotter Discomusik und aktuellen Hits so richtig ein. Der Eintritt ist natürlich frei. Während der gesamten Veranstaltung wird auch reichlich für das leibliche Wohl gesorgt sein. Die Feuerwehr sorgt unter anderem am Grill und in der Getränkebude für Speis und Trank. Für die jüngsten Besucher wird eine Hüpfburg aufgebaut.


Vollsperrung der L6

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Vollsperrung der Landesstraße 6 “Esenser Straße”

JAL_4005_klDie Straßenbaufirma Bunte weist darauf hin, dass an der Landesstraße 6 “Esenser Straße” zwischen Schweindorf und Ochtersum in der Zeit vom Montag, 27. Oktober bis zum Freitag, 7. November 2014 Asphaltierungsarbeiten durchgeführt werden.
In dieser Zeit wird eine Durchfahrt der Esenser Straße je nach Baufortschritt nicht möglich sein.
Die Baufirma wird sich bemühen, den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu behindern.


Schweindorf bekommt ein Gemeindewappen

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Gemeindewappen symbolisiert das Charakteristische des Ortes

Die Gemeinde Schweindorf hat nun ein eigenes Wappen / Die Dorfgemeinschaft und der Gemeinderat trugen zur Gestaltung bei

SCHWEINDORF / JAL – Ein blauer schräger Wellenbalken, eine rote Galerieholländerwindmühle und daneben eine grüne links geneigte beblattete Kornähre und ein zweiblättriger, grüner befruchteter Eichenzweig mit Eichel, das sind die Elemente, die das goldene Gemeindewappen der Gemeinde Schweindorf schmücken. Seit wenigen Wochen ziert das schmucke Gemeindewappen nun die Giebel des neuen „Pütthäuschens“ vor dem Dorfgemeinschaftshaus „Oll School“ Die Gestaltung des Wappens erfolgte auf Initiative  des ehemaligen Bürgermeisters Hans Schuster und den Ideen der Dorfgemeinschaft und des Gemeinderates und wurde dann von dem Fachmann für Heraldik, dem Rheinländer Roland Tiedke, in eine heraldisch korrekte Form umgesetzt.
Ein Wappen für Schweindorf, dass war seit der Gründung der Dorfgemeinschaft Schweindorf eine der Ziele, denen sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hatte. Für die Wappengestaltung mussten die Mitglieder in die Geschichte der Gemeinde zurück blicken. Der Ort Schweindorf wurde erstmals im Jahr 1564 als „Zwyndorp“ urkundlich erwähnt, einige Jahre später erfolgte die Schreibweise „Swyndorf“ und ab 1684 die Erwähnung als „Schweindorff“. Vermutlich war den verschiedenen Namensforschungen zufolge das Bestimmungswort „Zwin“ oder „Swin“ als holländische Bezeichnung für einen Priel, einem Wasserlauf im Watt, für die ursprüngliche Namensgebung maßgebend.
In dem Gemeindewappen von Schweindorf dominiert nun eine schräg verlaufende blaue Wellenlinie. Diese spielt auf den möglichen Wasserlauf, der „Swin“ an. Des Weiteren ist links oben eine rote Galerieholländerwindmühle und eine Kornähre abgebildet. Diese bezeichnen das Wahrzeugen des Ortes, die Klaashensche Mühle, und die überwiegend landwirtschaftliche Nutzung der Gemeindeflächen. Des Weiteren ist unten rechts ein grüner Eichenzweig abgebildet. Dieser symbolisiert die vielen bewaldeten Flächen Schweindorfs. Zudem spielt der Eichenzweig auch auf den alten Hochzeitsbrauch, welche auf eine Verfügung des Fürsten Christian Eberhard von Ostfriesland aus dem Jahre 1697 zurückzuführen ist, wonach neu vermählte Paare eine Eiche zu pflanzen hatten. Dieser Brauch wird mit dem Hochzeitswald in Schweindorf auch heute noch gepflegt. Außerdem symbolisieren die Wappentinkturen Grün, Rot und Gold auch die Zugehörigkeit zur Samtgemeinde Holtriem, der diese Farben ebenfalls in seinem Wappen führt.
Schweindorfs Bürgermeister Helmut Ahrends präsentierte nun zusammen mit dem Alt-Bürgermeister Hans Schuster und dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Theodor Janssen, das neue Wappen der Gemeinde. Ahrends wünscht sich, dass das neue Gemeindewappen dazu beiträgt, die ohnehin schon hohe Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Dorf weiter zu bestärken. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises Wittmund und der Änderung der Hauptsatzung der Gemeinde darf Schweindorf sich nun auch offiziell mit dem Wappen nach außen darstellen.


Kegelclub „Ruhige Kugel“

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Der Kegelsport hat sie zusammen gebracht

Der Kegelclub „Ruhige Kugel“ besteht seit vierzig Jahren / Bilder und Filme zum Jubiläum

SCHWEINDORF / JAL – Auch wenn heute nicht mehr gekegelt wird, so geht es im Kegelverein „Ruhige Kugel“ ganz bestimmt nicht ruhig zu. Vor genau vierzig Jahren gründeten zwölf befreundete Ehepaare aus Schweindorf einen Kegelclub. Damals gab es in vielen Gaststätten Kegelbahnen und der Kegelsport stand als Freizeitbeschäftigung hoch im Kurs. Die Kegler von „Ruhige Kugel“ waren auf der Kegelbahn der „Gaststätte Holtriem“ bei Hans Gerdes in Utarp zuhause. Hier traf man sich einmal im Monat in geselliger Runde, um alle „Neune“ abzuräumen.
Bei der Clubgründung am 19. Februar 1973 wurde Theodor Janßen als erster Vorsitzender und Hans Schuster als sein Vertreter auserkoren.  Heute, vierzig Jahre später, haben sie ihre Posten immer noch inne und auch die Mitglieder von einst gehören auch heute noch fast alle zu dem Club. Aus der Gründungsurkunde geht außerdem hervor, dass damals pro Paar fünf Mark im Monat für Clubkasse erhoben wurde und ein Fehlwurf, ein so genannter „Puler“, zwanzig Pfennig kostete. Bis zum Jahre 2006, als der Gaststättenbetrieb in Utarp eingestellt und den Keglern ihre Bahn genommen wurde, waren die Kegler von „Ruhige Kugel“ Stammgäste auf der Kegelbahn.
Neben dem Kegelsport standen in den vierzig Jahren aber auch viele gemeinsame Unternehmungen an. Gemeinsame Ausfahrten mit dem Fahrrad zu Himmelfahrt, Boßeltouren nach Weihnachten und Tagesfahrten in der Region wurden ebenso unternommen, wie Fahrten nach Koblenz, in die Mosel-Ahr-Region, nach Rüdesheim, wie auch nach Wolfsburg in die Autostadt und auf die Insel Neuwerk. „Mittlerweile sind einige von uns schon über Achtzig und so lassen wir es nun etwas ruhiger angehen.“, erzählt Theodor Janßen. Heute treffen sich alle Mitglieder regelmäßig zum Klönschnak.
Bei Tee und Kuchen und einem gemeinsamen Essen wurde nun in gemütlicher Runde das 40-Jährige Jubiläum gefeiert und in Erinnerungen an die gemeinsamen Unternehmungen geschwelgt. Der Vorsitzende Theodor Janßen hat unzählige Fotos aus vierzig Jahren „Ruhige Kugel“ zusammengetragen und diese in einer Bilderschau gezeigt. Außerdem hat Janßen auch noch alte Super-8-Filme  aus der damaligen Zeit vorgeführt.


Vorbericht Dörfer-Duell 2013

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Utarp und Schweindorf treten gegen einander an

„Dörp tegen Dörp“ am 25. Mai / Mannschaften sind aufgerufen sich anzumelden

SCHWEINDORF / JAL – Im Juli vergangenen Jahres haben sich die Nachbargemeinden Utarp und Schweindorf in einem Wettstreit  mit der Boßelkugel gemessen. Bei diesem Wettstreit, der aus Anlass des einhundertjährigen Jubiläums des Boßel- und Klootschießervereins „Freesenholt“ ins Leben gerufen worden war, konnten die Utarper schließlich das bessere Ende für sich entscheiden und gewannen den Wanderpokal.
Nun hat Schweindorf im Gegenzug die Nachbargemeinde zu einer Revanche herausgefordert und Utarp‘s Bürgermeisterin, Frau Harmine Bents, hat die Herausforderung angenommen. Am 25. Mai wollen die beiden Dörfer den Wettstreit in einer Art „Spiel ohne Grenzen“ gegeneinander austragen. „Bei diesen Spielen steht der Spaß und die Gemeinschaft der beiden Holtriemer Gemeinden im Vordergrund.“, sind sich die Bürgermeister Helmut Ahrends und Harmine Bents einig, schließlich sind beide Gemeinden auch durch Vereine und Verbände, wie dem Boßelverein und der Feuerwehr, eng miteinander verbunden.
Auf Einladung der Dorfgemeinschaft Schweindorf haben sich kürzlich die Vereine, Gruppen und Verbände aus beiden Ortschaften getroffen, um die Spiele vorzubereiten. Unter dem Motto „Dörp tegen Dörp“ sollen Mannschaften, die sich aus Gruppen, Vereine, Nachbarschaften und Familien aus den beiden Gemeinden bilden, in verschiedenen Spielen, die zugleich unterhaltsam wie auch spannend sind, gegeneinander antreten. Die jeweiligen Teilnehmer erwarten körperliche Herausforderungen, die zum einen Kraft und Ausdauer, wie auch Geschicklichkeit, Fingerspitzengefühl und Koordinationsvermögen erfordern. In einigen Spielen ist Teamgeist von Nöten und in anderen Wettkämpfen ist jeder Teilnehmer für sich allein gefordert. Ausgetragen werden die Spiele in Schweindorf rund um das Dorfgemeinschaftshaus und dem Feuerwehrhaus.
Die Bürgermeister aus den Gemeinden Schweindorf und Utarp rufen nun Gruppen, Vereine, Nachbarschafen und Familien auf, sich als Mannschaften zu dem Wettstreit anzumelden. Gesucht werden Mannschaften, die mindestens fünf und höchstens zehn Personen stark sind. Die Mannschaften aus den einzelnen Gemeinden sollten sich bei dem jeweiligen Bürgermeister, also bei Harmine Bents (Tel. 04975/8183) für Utarp und bei Helmut Ahrends (Tel. 04975/8924) für Schweindorf, anmelden.


Sachbeschädigung

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Schutzhütte am Traweg durch Farbschmierereien beschädigt

SCHWEINDORF / JAL – Vor wenigen Wochen haben bislang unbekannte Täter in Schweindorf am Traweg eine Schutzhütte durch Farbschmierereien, sogenannte Graffiti, erheblich beschädigt. Die Schutzhütte wurde offensichtlich durch Farbe aus Spraydosen in verschiedenen Farben sowohl innen als auch an der Außenwand und an Bänken und Tischen beschädigt. Es wurden Buchstaben und Symbole aufgesprüht.
Die Schutzhütte wurde im Sommer 2010 durch Mitglieder der Dorfgemeinschaft Schweindorf in ehrenamtlicher Arbeit gebaut und im Verlauf des Trawegs am „Holtriem-Wanderweg“ aufgestellt. Die Dorfgemeinschaft ist über diese Sachbeschädigung sehr betrübt. Zur Beseitigung der Farbschmierereien sind sicherlich viele Arbeitsstunden nötig.

Die Polizei hat nun eine Strafanzeige gefertigt und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Holtriem unter der Telefonnummer 04975/8362 in Verbindung zu setzen oder sich beim Bürgermeister der Gemeinde Schweindorf zu melden.


Feuerwehrübung

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Großeinsatz beim Baustoffhandel

ÜBUNG: Die Feuerwehren aus Holtriem probten den Großeinsatz / Schwerpunkt Suchtechnik unter Atemschutz / Probleme in der Alarmierung

SCHWEINDORF / JAL – Mittwochabend um 18:28 Uhr: In allen Gemeinden der Samtgemeinde Holtriem ertönen die Feuerwehrsirenen und über Feuerwehrfunk meldet der Disponent in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr, dass es bei dem Baustoffhandel Goldhammer in Schweindorf brennt.  Aufgrund der Größe des Objekts und der dort gelagerten Baustoffe wird ein Großalarm ausgelöst.
Dieses Schreckensszenario war zum Glück nur eine Übungslage. Die Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde sollten an dem Großobjekt den Löschangriff und die Suchtechniken unter Atemschutz trainieren. Bei der Übung wurde angenommen, dass es durch einen technischen Defekt im Holzlager des Baustoffhandels zu einem Brand gekommen sei. Es drohe die Ausbreitung innerhalb der Lagerhalle. Hier lagern zahlreiche verschiedene Holzplatten, elektrische Maschinen und Verpackungsmaterialien in Form von Paletten, Pappe und Folien. Die Lagerhalle, eine Werkhalle und das angrenzende Privathauses waren bereits stark verqualmt und zwei Angestellte des Baustoffhändlers wurden noch vermisst. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs  wurde ein starker Nordwestwind angenommen.
Aufgrund dieser Einsatzlage wurde Vollalarm ausgelöst. Sämtliche Feuerwehrkräfte in der Samtgemeinde Holtriem und auch die Drehleiter wurden alarmiert. Bereits wenige Minuten nach der ersten Alarmierung waren die ersten Kräfte der benachbarten Feuerwehr Schweindorf vor Ort und übernahmen den ersten Löschangriff. Ortsbrandmeister Dieter Fleßner hatte die Einsatzleitung.  Nachfolgend trafen auch die Wehren aus Westerholt,  Ochtersum und Blomberg ein. Die Westerholter Wehrleute wurden mit Löscharbeiten und dem Kühlen  einer Gas- und Dieseltankanlage betraut. Die Blomberger Feuerwehr baute die Wasserversorgung auf und vom Einsatzleitwagen aus Ochtersum wurde der Funkverkehr koordiniert. Außerdem war auch die DRK-Bereitschaft aus Holtriem alarmiert worden. Unter der Leitung von Michaela Heyen übernahmen die DRK’ler die Sanitätsbereitschaft und die Versorgung der Einsatzkräfte.
„Ein Schwerpunkt dieser Übung ist das Trainieren der systematischen Personensuche innerhalb eines dunklen und verqualmten Gebäudes.“, berichtet Holtriems Samtgemeindebrandmeister Gerold Mammen. Aus diesem Grund wurden Feuerwehrleute aus allen vier Ortsfeuerwehren mit Atemschutz und unter erschwerten Sichtbedingungen in die Lagerhalle zur Personensuche entsandt. Weitere Schwerpunkte der Übung waren der Aufbau der Einsatzleitung, die Einteilung der Einsatzstelle in Einsatzabschnitte und das Erkennen der Gefahrenpotentiale und die Einleitung entsprechender Maßnahmen. Außerdem galt es, die Einsatzstelle auszuleuchten, ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu stellen und die Brandbekämpfung durchzuführen.
Als kritische Beobachter der Einsatzübung waren neben dem Samtgemeindebrandmeister auch Holtriems Verwaltungschef, Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks, und der Kreisbrandmeister Johan Folkers zum Einsatzort gekommen. Insgesamt zeigten sich die Beobachter mit dem Verlauf der Übung zufrieden.  Allerdings offenbarte die Übung große Probleme in der Alarmierung der Einsatzkräfte. Bei vielen Feuerwehrleuten lösten die Melder nicht aus. Dieses Problem soll nun behoben werden. Der Kreisbrandmeister will die Alarmierungsabläufe überprüfen und Abhilfe schaffen. Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks regte an, dass die Einsatzkräfte auch per SMS eine Meldung auf dem Handy erhalten sollten, solange es Probleme mit den Meldern gäbe. In einer Nachbesprechung wird die Übung zu einem späteren Zeitpunkt mit allen Verantwortlichen aufgearbeitet. Gerhard Dirks sprach den Einsatzkräften seinen Lob für ihre Arbeit an dem Einsatzort aus und danke auch dem Baustoffhändler Johann Goldhammer, dass er seinen Betrieb für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Bilder der Übung gibt es bei ost-friesland-bild.de, Klick…


Feuerwehrübung

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Rauchentwicklung in einer Scheune und ein Verkehrsunfall

EINSATZÜBUNG: Feuerwehren aus Schweindorf und Westerholt probten den Ernstfall / Zusammenarbeit mit dem DRK

UTARP / JAL – Am Montagabend um 19.43 Uhr ertönten in Schweindorf und Westerholt  die Feuerwehrsirenen. Die Feuerwehrleitstelle in Wittmund erteilte für die Einsatzkräfte der Feuerwehren den Einsatzbefehl nach Utarp. Auf dem landwirtschaftlichen Hof der Familie Heyen an der Esenser Straße  war eine starke Rauchentwicklung bemerkt worden.
Glücklicherweise handelte es sich bei dieser Einsatzlage um eine Einsatzübung. In der verqualmten Scheune auf dem Hof der Eheleute Jenny und Rolf Heyen sollten sich der Übungslage nach noch Personen befinden. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte legten diese sofort schweres Atemschutzgerät an, um in das Gebäude einzudringen, während von den übrigen Feuerwehrleuten der Löschangriff aufgebaut wurde.
Parallel zu diesem Löschangriff und der Personensuche ereignete sich in der erweiterten Übungslage ein Verkehrsunfall durch Schaulustige. Ein Pkw geriet kopfüber in den Straßengraben. Die Insassen, zwei erwachsene Männer und zwei Kleinkinder,  wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und konnte ohne weiteres nicht aus dem Fahrzeug befreit werden. Dies war die Einsatzlage für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Westerholt-Nenndorf, die speziell für die technische Hilfeleistung geschult und ausgerüstet sind.
Während die Schweindorfer Ortsfeuerwehr mit der Personensuche unter Atemschutz und dem Löschangriff beschäftigt war, machten sich die Wehrleute aus Westerholt an die Bergung der Verkehrsunfallopfer. Hier kam auch schweres hydraulisches Bergungsgerät, wie Spreizer und Schere, zum Einsatz.
Die Feuerwehr aus Westerholt war mit 19 Einsatzkräften nach Utarp ausgerückt und die Schweindorfer Wehr war mit 16 Männer und Frauen vor Ort. Auch die Freiwillige Feuerwehr Ochtersum war mit dem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort. Bei der Opfersuche und der Nachkontrolle  kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Bei der Einsatzübung wurden in der verqualmten Scheune drei „Opfer“ aufgefunden und geborgen und in bei dem Verkehrsunfall konnten alle vier „Opfer“ befreit werden. Die Verletzten wurden anschließend zur weiteren Versorgung an die Einsatzbereitschaft der ebenfalls alarmierten DRK-Bereitschaft aus Holtriem übergeben, die mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften vor Ort war.
Als aufmerksamer Beobachter der Übung war der Samtgemeindebrandmeister Gerold Mammen ebenfalls am Einsatzort. Der Feuerwehrführer lobte anschließend die engagierte und umsichtige Arbeit seiner Kameraden. „Gravierende Fehler sind mir nicht aufgefallen.“, so Mammen, der die Übung zusammen mit dem Einsatzleiter, Schweindorfs Ortsbrandmeister Dieter Fleßner, in einer Nachbesprechung mit den Mannschaften aufarbeiten wird.


Bürgermeisterwechsel

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Nach elf Jahren im Bürgermeisteramt verabschiedet

Hans Schuster war mehr als dreißig Jahre Ratsherr / Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen

Schweindorfs Bürgermeister Helmut Ahrends (li.) verabschiedete den langjährigen Bürgermeister Schweindorfs, Hans Schuster, und überreichrte einen Kunstdruck der Schweindorfer Mühle

SCHWEINDORF / JAL – „Ich habe meine Arbeit als Bürgermeister immer gern gemacht. Besonders war es mir eine Freude, wenn das Gemeindeleben funktioniert hat.“, mit diesen Worten verabschiedete sich  Hans Schuster während einer Feierstunde mit den Ratskollegen und den Vorsitzenden aus Vereine und Verbände der Gemeinde von seinem Amt als Bürgermeister.
Mit Wirkung vom 18. April war der Bürgermeister der Gemeinde Schweindorf aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt und auch von seinen Aufgaben auf Samtgemeinde- und Kreisebene zurück getreten. Zu seinem Nachfolger in das Amt des Bürgermeisters hat der Gemeinderat seinen Vertreter, der Bautechniker Helmut Ahrends, gewählt. Mit einer Feierstunde im Packhaus des Mühlenvereins Schweindorf wurde Hans Schuster nun offiziell vom Gemeinderat und auch von den Vertretern der verschiedenen Vereine und Verbände aus der Gemeinde verabschiedet.
In einer kurzen Ansprache würdigte Schweindorfs neuer Bürgermeister, Helmut Ahrends, den politischen Werdegang seines Vorgängers und die Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde Schweindorf. Hans Schuster war seit 1981 Ratsherr in der Gemeinde Schweindorf und wurde im November 1991 zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Im Februar 2001 übernahm er kommissarisch die Aufgaben des Bürgermeisters und am 9. November 2001 wurde er in dieses Amt gewählt. Daneben war Hans Schuster auch mehr als 25 Jahre im Rat der Samtgemeinde Holtriem vertreten und seit 2001 auch Kreistagsabgeordneter. Neben der Ratsarbeit gehörte Schuster aber auch zahlreichen Ausschüssen an. „In all den Jahren stand Hans Schuster stets parat und hat sich für die Anliegen unserer Gemeinde eingesetzt.“, lobte Helmut Ahrends die Arbeit von Hans Schuster, auf dessen Initiative auch der Adventsmarkt in Schweindorf entstanden und die Gründung der Dorfgemeinschaft erfolgt ist. In Dank und Anerkennung der Verdienste und als sichtbares Zeichen und Ehrengabe überreichte Ahrends eine Urkunde und einen Kunstdruck der Mühle Klaashen mit entsprechender Widmung. Außerdem bekam der scheidende Bürgermeister eine Ballonfahrt geschenkt, um demnächst seine Gemeinde auch von oben betrachten zu können.
In ihren Grußworten lobten auch die Vertreter der Vereine und Verbände Schweindorfs die Verdienste Schusters. Harmine Bents, Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Utarp, betonte die Verbundenheit zu Schweindorf und auch Ortsbrandmeister Dieter Fleßner dankte dem Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit und die stete Unterstützung. Alle Redner drückten ihre Hochachtung aus und wünschten Hans Schuster, dass er gesundheitlich wieder Fuß fasse.
Schweindorfs neuer Bürgermeister, der 46-Jährige Bautechniker beim NLWKN, gehört seit 2001 dem Rat der Gemeinde Schweindorf an. Wie sein Vorgänger will auch Helmut Ahrends als Bürgermeister immer ein offenes Ohr für die Belange der Bevölkerung haben. Das Gemeindebüro befindet sich nun am Mühlenweg Nr. 6. Schweindorfs neuer Bürgermeister ist unter der Telefon-Nr. 04975/8924 zu erreichen.


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