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Pressemeldung: „Baugebiet Schweindorf ohne Internet“

„Anzeiger für Harlingerland“ Ausgabe vom Samstag, 7. Dezember 2019 – Von Helmut Burmann

Baugebiet Schweindorf ohne Internet

BREITBAND – EWE verlangt für die Erschließung mindestens 150 000 Euro

von Helmut Burmann

Zahlt die Gemeinde nicht, werden die Leerrohre wohl ohne Leitungen bleiben.

WESTERHOLT/SCHWEINDORF. Am Ende der Holtriemer Samtgemeinderatssitzung ließ Bürgermeister Jochen Ahrends die Bombe platzen: Das neue Baugebiet Ochsenkamp in Schweindorf droht breitbandtechnisch zum weißen Fleck zu werden. Es sei denn, die Gemeinde zahlt Versorger EWE mindestens 150 000 Euro Baukostenzuschuss.

In Holtriem sieht man diese Forderung als Schlag gegen das Bauwesen in kleinen ländlichen Gemeinden, die aus wirtschaftlichen Gründen nur überschaubare Baugebiete erschließen können. Die sind aber für Versorger wie die EWE (aber auch Telekom) wirtschaftlich unattraktiv, und daher fordern diese einen Baukostenzuschuss.

Das sei nicht neu, versichert Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung der EWE, so verfahre man bereits seit Jahren auch in anderen Gemeinden. Es kann also auch andere Kommunen in der Region treffen.

Zahlen die Holtriemer beziehungsweise Schweindorfer nicht, so werden die Leerrohre, die auf jeden Fall verlegt werden, wohl leer bleiben, denn ein weiterer Versorger wie die Telekom hat bereits abgewunken.


Neubaugebiet ohne Breitband

GLASFASER – Holtriemer haben ein Problem – EWE will Baukostenzuschuss

von Helmut Burmann

Pro Bauplatz in Schweindorf würden Mehrkosten von rund 8500 Euro entstehen.

Stolz präsentierten Bürgermeister Helmut Ahrends und Stellvertreterin Birgit Soebels-Janßen vor wenigen Wochen das Schweindorfer Baugebiet Ochsenkamp, das ihnen jetzt große Sorgen bereitet. BILD: Helmut Burmann

WESTERHOLT. Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends war schockiert und SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann – „mich wundert in dieser Republik nichts mehr“ – holte zum groß Rundumschlag aus. Grund war die Mitteilung der EWE, die dem Verwaltungschef erst kurz vor der jüngsten Samtgemeinderatssitzung auf den Tisch geflattert war: Die Ankündigung, dass der Energieversorger für den Glasfaserausbau des Neubaugebietes Schweindorf Ochsenkamp mindestens 150 000 Euro verlangt. Sollten diese nicht gezahlt werden, könnten die Leerrohre, die die EWE jedenfalls verlegen will, zunächst leer bleiben. Die 18 Bauplätze bleiben dann aber ohne Breitbandanschluss und wären somit so gut wie nicht verkaufbar. Pro Bauplatz entstehen für die Kommune bei Erfüllung der Forderung Mehrkosten von rund 8500 Euro.

Diese Vorgehensweise des Energieversorgers ist für die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden neu – für die EWE aber nicht. Das praktiziere man auch in anderen Gemeinden so, versicherte Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung des Unternehmens. Man habe sich das Gebiet in Schweindorf genau angesehen, bekomme es aber nicht wirtschaftlich gerechnet, obwohl man mit dem Neubaugebiet und der Bestandsbebauung auf dem Weg dorthin, somit mit 55 Wohneinheiten, kalkuliert habe.

Außerdem führt das Unternehmen an, dass es nach aktueller Rechtssprechung keine Kooperationsverträge mehr direkt mit Kommunen beziehungsweise kommunal geführten Gesellschaften schließen darf. Das Unternehmen empfiehlt sogar, mit einem Wettbewerber Kontakt aufzunehmen. Die Telekom hat jedoch bereits abgewunken.

Für die Holtriemer ist jetzt allerdings guter Rat teuer. Für Ahrends ist diese Forderung kontraproduktiv zu allen Bemühungen des Breitbandausbaus. Der Verwaltungschef hat daher auch den Landkreis Wittmund eingeschaltet, von dem gestern allerdings keine Stellungnahme zu erhalten war.

SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann platzte angesichts dieser Nachrichten auf der letzten Ratssitzung des Jahres aber der Kragen, wo doch gerade Bund und Land den Breitbandausbau forderten. Er forderte eine Entlastung der Kommunen und kritisierte die mangelnde Investitionsbereitschaft auf Landes- und Bundesebene. Die Bundesrepublik rangiere in Sachen Breitband hinter Staaten wie Albanien und Rumänien, betonte Möhlmann gleich mehrfach und forderte mit Blick auf große erforderliche Investitionen: „Die heilige Kuh der schwarzen Null muss endlich verschwinden!“


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Die Mühle Klaashen leuchtet festlich

Weihnachtlich geschmückte Mühle Klaashen in Schweindorf.

In diesem Jahr sind erstmals auch die Mühlenflügel der Galerieholländerwindmühle festlich illuminiert. Die Lichttschlangen an der Galerie und den Mühlenflügeln zeichnen nun in der Vorweihnachtszeit eine schöne Mühlensilhouette in den Schweindorfer Abendhimmel.


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Adventsmarkt 2019

Fest vor dem „Oll School“ in weihnachtlichem Lichterglanz

Adventsmarkt in Schweindorf fand großen Zuspruch / Vereine, Gruppen und Verbände waren mit von der Partie

SCHWEINDORF / JAL – Auch in seiner 15. Auflage hat der Adventsmarkt in Schweindorf nichts von seiner Anziehungskraft verloren, denn auch gestern Nachmittag, am 1. Adventssonntag, trafen sich wieder Jung und Alt aus Schweindorf und Umgebung zum gemütlichen Zusammensein in festlichem Ambiente auf dem Dorfplatz vor dem „Oll School“ oder bei Tee und selbst gemachten Kuchen in dem Dorfgemeinschaftshaus.

In der kleinen Budenstadt mit seinen festlich beleuchteten Giebeln, in deren Mitte der Gemeinderat einen großen Weihnachtsbaum errichtet hat, herrschte gestern reges Treiben. Während die einen an den vielen Basarständen zwischen Handgemachtes aus Filz, Holz, Glas und Metall noch das passende Geschenk zum Feste suchten, genossen andere die leckeren Prüllker beim Mühlenverein, den Punsch bei den Boßlern oder die Feuerzangenbowle bei der Dorfgemeinschaft. Aber auch Fischbrötchen vom „Vogskampen“ oder Gegrilltes bei der Feuerwehr fanden großen Anklang. Die „Schweindorfer Dörpfrolü“ und auch die Akteure von „Leib & Seele“ waren mit ihrem vielfältigen Angebot vertreten und bei der Grundschule gab es viele Tombolapreise und Crepes.

Die jüngsten Adventsmarktbesucher warteten hingegen voller Ungeduld auf das Erscheinen des Weihnachtsmannes. Dieser brachte auch in diesem Jahr wieder süße Geschenke für die Kleinsten mit nach Schweindorf und im Gegenzug gab es dann auch das ein oder andere weihnachtliche Gedicht oder ein Liedchen für den Mann im roten Mantel. Bevor der Weihnachtsmann sein Stelldichein gab, spielte der Spielmannszug des Mühlenvereins in Schweindorf auf.

Zum Adventsmarkt in Schweindorf zogen auch in diesem Jahr wieder alle Vereine, Gruppen und Verbände an einem Strang und stellten gemeinsam ein gelungenes Fest auf die Beine. Bereits am Vorabend hatte der Frauenkreis Schweindorf zum Lebendigen Adventskalender in das Dorfgemeinschaftshaus „Oll School“ eingeladen.

 

 


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Lebendiger Adventskalender

Anzeiger für Harlingerland“ am 23. November 2019 – von Helmut Burmann

Ein Adventskalender ohne Schokolade

Lebendiger Adventskalender: Täglich eine neue Station ANGEBOT – Holtriemer Kirchengemeinden organisieren bis Weihnachten tägliche Treffen / Jeden Tag gibt es ein adventliches Programm mit Liedern, Geschichten und Gedichten.

Erika Janßen, Doris Feddermann, Gertrud Taaken, Hieltraut Harms und Elisabeth Ramm organisieren den „Lebendigen Adventskalender“. Es fehlen Thea Janssen und Adele Gerdes. BILD: Helmut Burmann

HOLTRIEM. Seit einigen Jahren veranstalten die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Blomberg, Ochtersum und Westerholt sowie die evangelisch-methodistische Kirche Neuschoo den „Lebendigen Adventskalender“. Vom 30. November bis 23. Dezember finden an jedem Abend um 17 oder 19 Uhr halb- bis einstündige Adventsfeiern statt. Vereine, Institutionen oder aber auch Privatleute laden für jeweils einen Abend im Advent Gäste in ihr Haus, ihre Garage oder ihren winterlichen Garten ein.

Der lebendige Adventskalender enthält weder Schokolade, Spielzeug noch Blumen, denn man trifft sich in lockerer Atmosphäre, um sich bei guter Musik und ansprechenden Texten auf den Advent einzustimmen. In einer kurzen Zeit des Innehaltens in der Vorweihnachtszeit werden Advents- und Weihnachtslieder gesungen, Gebete gesprochen, Geschichten vorgelesen, Punsch oder Tee getrunken und Plätzchen gegessen. Es hat sich ein gutes und fröhliches Miteinander entwickelt. Täglich zu einer bestimmten Uhrzeit können Besucher so einen besonderen Ort erleben. Hierfür schmücken die wechselten Veranstalter oft ein Fenster, eine Haustür oder ein Haus. Die Besucher kommen zu dem jeweiligen Gastgeber.

Die Organisatorinnen – Elisabeth Ramm von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Blomberg, Thea Janssen und Doris Feddermann von der Kirchengemeinde Ochtersum, Hieltraut Harms von der Kirchengemeinde Westerholt sowie Erika Janßen und Gertrud Taaken von der evangelisch-methodistischen Kirche Neuschoo – laden zu diesen Abenden ein. Die Termine werden unter anderem in den Gemeindebriefen der Kirchengemeinden sowie durch Aushang veröffentlicht.

Sonnabend, 30. November , 19 Uhr: Frauenkreis Schweindorf, Dorfgemeinschaftshaus, Esenser Straße.

Montag, 2. Dezember , 17 Uhr: Frauentreff Blomberg, Gemeindehaus Blomberg.

Dienstag, 3. Dezember , 19 Uhr: Frauenkreis Ochtersum, Gemeindehaus Ochtersum.

Mittwoch, 4.Dezember , 17 Uhr: TuS Holtriem, Vereinsheim am Sportplatz in Westerholt.

Donnerstag, 5. Dezember , 17 Uhr: Gertrud Taaken, Ochtersum, Karkackerweg 2 a.

Freitag, 6. Dezember , 17 Uhr: Birgit Haller, Wallumer Weg 10 in Barkholt-Ochtersum.

Sonnabend, 7. Dezember , 17 Uhr: Gerda und Wilhelm Campen, Ewigsweg 19 in Westerholt.

Sonntag, 8. Dezember , 19 Uhr: Kirche Ochtersum, Siefke-Kunstreich-Straße in Ochtersum.

Montag, 9. Dezember , 17 Uhr: JUZ Blomberg, Hauptstraße (Nähe Schule) in Blomberg.

Dienstag, 10. Dezember , 17 Uhr: Mühle Nenndorf.

Mittwoch, 11. Dezember , 17 Uhr: KBV Negenmeerten, Vereinsheim, Linienweg 57 in Negenmeerten.

Donnerstag, 12. Dezember , 17 Uhr: Seniorenresidenz Schweindorf, An’t Vogskampen 1 in Schweindorf.

Freitag, 13. Dezember , 19 Uhr: Mühlenverein Schweindorf, Packhaus in Schweindorf.

Sonnabend, 14. Dezember , 17 Uhr: Nicole und Karsten Gövert, Sanatoriumsstraße 16 a in Tannenhausen.

Sonntag, 15. Dezember , 19 Uhr: Kirchengemeinde Blomberg, Gemeindehaus in Blomberg.

Montag, 16. Dezember , 17 Uhr: Lust auf Deko, Negenmeertener Straße 15 in Ochtersum.

Dienstag, 17. Dezember , 17 Uhr: Rita de Vries-Wiemken, Dorfgemeinschaftshaus Willmsfeld.

Mittwoch, 18. Dezember , 17 Uhr: Kumm rin, Utarp, Hermann-Heeren-Weg 3 in Utarp.

Donnerstag, 19. Dezember , 17 Uhr: Gabriela Hatos, Wallumer Weg 13 in Barkholt-Ochtersum.

Freitag, 20. Dezember , 19 Uhr: Evangelisch-lutherische Kirche Westerholt, Gemeindehaus, Dornumer Straße 9.

Sonnabend, 21. Dezember , 19 Uhr: Günter und Dagmar Lüken, Roggensteder Weg 4 in 26556 Utarp.

Sonntag, 22. Dezember , 17 Uhr: Evangelisch-methodistische Kirche Neuschoo, Franz-Klüsner-Weg 7 in Neuschoo.

Montag, 23. Dezember , 17 Uhr: Emma und Heio Albers, Narper Straße 16 in Narp.


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Zeitungsbericht über das neue Baugebiet

„Anzeiger für Harlingerland“ vom Samstag, 2. November 2019 – Von Helmut Burmann

Gemeinde Schweindorf will wachsen

WOHNEN – Neues Baugebiet mit 18 Plätzen wird erschlossen – Vergabeverfahren ist angelaufen

Helmut Burmann
Bereits mit Beginn des neuen Jahres sollen die ersten Bauwilligen ihre Pläne verwirklichen können.

Die Erschließung des neues Baugebietes in Schweindorf soll bis Weihnachten abgeschlossen sein. Anfang 2020 sollen die ersten Bauwilligen durchstarten können, so hoffen Bürgermeister Helmut Ahrends und seine Stellvertreterin Birgit Siebels-Janßen.
BILD: Helmut Burmann

SCHWEINDORF. Mit rund 700 Einwohnern zählt Schweindorf zu den kleinsten Gemeinden in der Samtgemeinde Holtriem. Doch Schweindorfwill wachsen, und daher wird derzeit nach rund zwölf Jahren (Bau-) Pause ein neues Baugebiet am Ochsenkamp erschlossen – die Bauarbeiten laufen. Dort sollen am Rande eines kleinen Waldes 18 Bauplätze in verschiedenen Größen von 600 bis 1400 Quadratmeter zu einem Preis von 51,80 Euro pro Quadratmeter (erschlossen) angeboten werden.

Dieser Gesamtpreis setzt sich aus dem Verkaufspreis für Grund und Boden, dem Erschließungsbeitrag als Ablösebetrag sowie den Erschließungsbeiträgen für die Schmutzwasser- und Niederschlagswasserbeseitigung zusammen. Als Besonderheit stehen für einige Grundstücke Flächen zur Verfügung, die den Käufern als Grünflächen zur Verfügung stehen. Für diese Flächen brauchen die Käufer nicht den vollen Preis zu zahlen, sondern nur den Preis für Grund und Boden. Damit ist die Gemeinde Schweindorf in der Lage, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen der Bauwilligen Rechnung zu tragen.

Da schon in der ersten Planungsphase zur Erschließung des neuen Baugebietes erkennbar war, dass das Interesse an Baugrund sehr groß ist, und eine Vergabe im sogenannten „Windhundverfahren“ auf Grund der langen Verfahrensdauer nicht zielführend sein würde, hat der Gemeinderat beschlossen, ein anderes Vergabeverfahren zu entwickeln. Dabei war es dem Rat wichtig, bei der Realisierung dieses neuen Baugebietes, jungen, bauwilligen Familien die Möglichkeit zu geben, in einem überschaubaren und attraktiven Umfeld dauerhaft und nachhaltig ihren sozialen Lebensmittelpunkt zu finden, um so auch maßgeblich den Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft zu stärken. Dabei sollte das Verfahren transparent sein und jeder sollte die Möglichkeit bekommen, sich in einem bestimmten Zeitraum auf einen Bauplatz zu bewerben.

Der gefasste Beschluss sieht vor, dass sich die Bauwilligen im ersten Vergabeverfahren seit 1. November bis zum 30. November auf einen Bauplatz bewerben können. Als zwingende Voraussetzung im ersten Vergabeverfahren ist dabei zu nennen, dass die Bewerber das zu erstellende Haus selber bewohnen müssen. Ansonsten gibt es keine weiteren Beschränkungen. Bei der Vergabe finden jedoch junge Familien mit Kindern, Einheimische sowie Personen, die sich ehrenamtlich in Vereinen, der Feuerwehr oder sozial engagieren, besondere Berücksichtigung.

Das Bewerbungsformular kann entweder von der Seite der Samtgemeinde Holtriem heruntergeladen werden oder ist in Papierform im Gemeindebüro der Gemeinde Schweindorf erhältlich. Die bis zum 30. November bei der Gemeinde Schweindorf eingegangenen Bewerbungen finden im ersten Vergabeverfahren Berücksichtigung. Den ersten Bauwilligen könnten somit ab Anfang 2020 die Baugrundstücke zur Verfügung gestellt werden.


Anmerkung:

Weitere Informationen zu den Richtlinien zur Vergabe der Bauplätze gibt es hier. Klick

Hier gibt es das Bewerbungsformular zum Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet 10 „Ochsenkamp“:  Klick


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Baugebiet „Ochsenkamp“ wird erschlossen / Bewerbung um Bauplätze startet

Die Gemeinde Schweindorf plant derzeit die Erschließung des Baugebietes Nr. 10, Ochsenkamp.

Hier entstehen auf einer Fläche von rd. 2,4 Hektar insgesamt 18 Bauplätze mit Einzelgrößen von etwa 600 bis 1.400 m². Die Erreichbarkeit der Baugrundstücke erfolgt dabei über eine
Stichstraßenlösung mit vier Einzelstraßen, die jeweils an die Gemeindestraße „Ossendrift“ angeschlossen sind.
Mit der Realisierung dieses neuen Baugebietes möchte die Gemeinde Schweindorf jungen, bauwilligen Familien die Möglichkeit geben, in einem überschaubaren und attraktiven Umfeld dauerhaft und nachhaltig ihren sozialen Lebensmittelpunkt zu finden und so maßgeblich den Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft zu stärken.
Um diesem Ziel gerecht zu werden, wird die Zuteilung der Baugrundstücke an gewisse Bedingungen geknüpft. Der Rat der Gemeinde Schweindorf hat deshalb in seiner Sitzung am 24.10.2019 diese Richtlinie zur Vergabe von Bauplätzen im BG 10 beschlossen.
Mit der nachfolgend aufgeführten Richtlinie und der Vergabekriterien soll gerade jungen Familien mit mehrjähriger Bindung zur örtlichen Gemeinschaft die Möglichkeit zum Erwerb eines Bauplatzes geboten werden. Daneben soll natürlich auch der Zuzug junger Familien und deren Eigentumsbildung gefördert werden.

Weitere Informationen zu den Richtlinien zur Vergabe der Bauplätze gibt es hier. Klick

Hier gibt es das Bewerbungsformular zum Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet 10 „Ochsenkamp“:  Klick


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Erntekorso und Scheunenfete in Schweindorf

„Anzeiger für Harlingerland“ vom 16. September 2019 – von Gerhard G. Frerichs

Märchenhaft schöner Erntekorso in Schweindorf

VERANSTALTUNG – 19 Motivwagen fahren bei der 28. Auflage des Festes bis zur großen Fete in „Oll Kampen’s Hall“ / Die Jury hatte es bei der Prämierung der Motivwagen wieder nicht einfach.

Gleich mit zwei Korsowagen war die aktive KBV-Jugend von „Freesenmoot“ auf dem Weg zur Scheunenfete. Bild: Gerhard G. Frerichs

SCHWEINDORF/UTARP. (gfh) Der große Übungsplatz der Boßeler und Klootschießer in Schweindorf glich am Sonnabendnachmittag einer bunten Mischung aus rollenden Maisfeldern, Museum, Theater und dampfender Disco. Insgesamt präsentierten sich zum Auftakt der 28. „Scheunenfete“ 19 viel bestaunte Erntewagen, die letztendlich bei der Feierstätte „Oll Kampen’s Hall“ landeten.

Da hatte es die Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern der Holtgast Oldtimerfreunde (H.O.F.), nicht einfach. Gleich zwei „Maisfeldwagen“ hatte der ausrichtende Verein „Freesenmoot“ Schweindorf-Utarp, voll besetzt mit dem Friesensport-Nachwuchs, hergerichtet; Auch die Dorfgemeinschaft hatte sich wieder ins Zeug gelegt, um in diesem Jahr eine stilgetreue „Hochtied biet Plaatz“ mit Hochzeitspaar und Festgesellschaft auf dem Korsowagen nachzustellen. Am Ende wurde dieses Motiv mit dem zweiten Platz honoriert. Mit einer prächtig gebundenen Erntekrone im Frontlader gefiel der Erntewagen der Gruppe „Die wilden Hühner“ und auch das „Bienen-Hotel“ der Ochtersumer FUK-Freunde (dritter Platz) war ein echter Hingucker.

Die Jury von den Holtgaster Oltimerfreunden, hier beim Ochtersumer Wagen der FUK-Freunde, hatte keine leichte Aufgabe. Bilder: Gerhard G. Frerichs

Während auch Einzeltrecker und der Oldtimer-Bierwagen von Jakob Hollander später mit auf die Korsostrecke rollten, gefiel der Jury die „märchenhafte Umsetzung“ der Schweindorfer „Dorfkinder“ mit großem Abstand am Besten. Bestimmt waren die Augen der ausschließlich männlichen Jurymitglieder von den schön anzusehenden jungen Frauen in ihren Märchengestalten-Kleidungen schon sehr beeinflusst, doch auch der aufwendig gestaltete Märchenwagen gefiel.

Mit ihrer rollenden, krachenden Discothek waren nicht nur Stedesdorfer mit „Mühle 6“, oder die „90er Kids“ mit von der Partie, sondern unter anderem auch die komplett aufgebaute Disco-Showbühne „Erntetankfest“ aus Tannenhausen.

Im Vorfeld durch die Polizei auf die Verkehrssicherheit geprüft und gesichert durch die örtliche Feuerwehr wurden die Straßen von Utarp, Schweindorf bis hin zum Kreisel in Westerholt abgefahren, wo überall bei bestem Erntewetter viele Schaulustige den Korsowagen zuwinkten.

„Märchen“ heißt der Siegerwagen der hübsch aussehenden und gekleideten Schweindorfer Dorfkinder. BILD: Gerhard F. Frerichs

Als Zielort wurde dann bereits zum 21. Mal in Folge die „Oll Kampen’s Hall“ angesteuert, wo dann auch die Prämierung der Korsowagen stattfand. Bedingt durch die „Happy Hour“ strömten in den darauffolgenden Stunden die Discogäste aus Nah und Fern. Das DJ-Team der Veranstaltungstechnik „HalliGalli“ heizte mit ihrer überaus aktuellen Tanz- und Unterhaltungsmusik sowie der perfekten Lichtershow das Partygeschehen richtig ein. Die große Getränkeauswahl und das reichhaltige Imbissangebot luden zudem zum Verweilen bis in die frühen Morgenstunden ein. Dank der vielen fleißigen „Freesenmoot“-Helferinnen und -Helfer kann auch die 28. Scheunenfete-Veranstaltung in Schweindorf als voller Erfolg gewertet werden. So ist es kein Wunder, dass man mit Vorsitzendem Timo Tolksdorf und Festausschussvorsitzendem Mathias Remmers am Ende zwei sehr zufrieden strahlende Organisatoren sah, die bereits für das kommende Jahr neue Anregungen sammeln konnten.


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Erntekorso und Scheunenfete in Ochtersum – Platz 2 für die DG Schweindorf

„Anzeiger für Harlngerland“ vom 2. September 2019 – Von Gerhard G. Frerichs

„Wilde Hühner“ holen sich Sieg

TRADITION – Scheunenfete mit Disconacht begann mit großem Erntekorso / Rena und Wessel Heyken sind das neue Erntekönigspaar

Mit ihrem „Bienen-Hotel“ wiesen diese Ochtersumer auf ihr nunmehr 24. Erntefest hin, das am Wochenende im Dorf mit großem Korso gefeiert wurde. Bild: Gerhard G. Frerichs

OCHTERSUM. Familie, Nachbarn und Erntehelfer vom Karkackerweg treffen sich zum Heu- und Strohpressen ausfahren und eine Hochzeitsgesellschaft feiert in historischer Kleidung auf dem Bauernhof. Diese Szenen waren am Sonnabend beim Erntekorso in Ochtersum zu erleben. Insgesamt 14 kreativ und aufwendig gestaltete Motivwagen rollten über Ochtersums Straßen.

Auf dem Festgelände beim Hof der Familie von Jakob und Eke Heyken luden zunächst die schwungvollen Melodien vom Musikzug Middels zum Verweilen ein. Im späteren Verlauf übernahm dann das Halli-Galli-Veranstaltungs- team die Disco, die erneut die Massen an jungen und junggebliebenen Leuten anzog. Trotz zwischenzeitlichem Gewitterschauer wurde ausgelassen bis zur Sperrstunde weiter getanzt und gefeiert. Für Kinder sorgten tagsüber unter anderem die Hüpfburg, Klüterbahn sowie Luftballonmodellage für Kurzweil.

Die Dorfgemeinschaft Schweindorf feierte eine original nachgestellte Bauernhochzeit. BILD: Gerhard G. Frerichs

Die Jury der Erntewagenbewertung bestand aus Mitgliedern der Partnerfeuerwehr Ochtersum bei Hildesheim, die mit einer starken Abordnung extra zur Scheunenfete anreiste. Sie kürten dann den Willmsfelder Wagen von „Die wilden Hühner“ mit ihrer prächtig gebundenen Erntekrone zum Sieger. Der zweite Platz ging an die „FuK-Freunde“, die mit Wessel und Rena Heyken dann auch das neue Erntekönigspaar stellt. Dritte wurde die Dorfgemeinschaft Schweindorf mit „Hochtied biet Plaatz“.

„Die wilden Hühner“ haben sehr aufwendig die prächtige Erntekrone gebunden und holten sich damit den Sieg. Bild: Gerhard G. Frerichs

Die Feierlichkeiten in Ochtersum endeten mit einem Abendgottesdienst unter Mitwirkung des örtlichen Posaunen- und Kirchenchores. Anschließend wurde von der Nachbarschaft rund um den Hof der Familie Heyken zur gemütlich-vergnügten Tee- und Kuchentafel geladen.


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Unser Korsowagen 2019

Der Korsowagen der Dorfgemeinschaft Schweindorf hatte in diesem Jahr das Motto „Hochtied bied Plaatz“

Sehen Sie hier die Bilder:

Bilder: Birgit Siebels-Janssen


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Mühlenfest 2019

Kunsthandwerk und Schlagermusik rund um den Galerieholländer

Mühlenfest in Schweindorf mit großem Kunst- und Handwerkermarkt / Schlagersängerin Simone Höfker trat auf / Spaziergang auf der Mühlengalerie

Schmied Gottfried de Vries aus Nesse schmiedete kleine Hufeisen auf dem Mühlenfest

SCHWEINDORF / JAL- Hell ertönen beim Schmied Gottfried de Vries aus Nesse die Hammerschläge auf den Amboss, als er aus glühendem Eisen kleine Glückbringer fertigt. Nebenan stehen die jungen Mühlenfestbesucher in einer langen Schlange beim Taumacher Johann Focken an. Alle wollen ein selbst gefertigtes Seil in den Wunschfarben haben. Aber auch an den Ständen der anderen Kunsthandwerker auf dem Mühlenfest in Schweindorf ist der Andrang groß, schließlich lädt das Fest mit seinem großen Kunst- und Handwerkermarkt zum Stöbern, Staunen und Schoppen ein.

Mit einem Gottesdienst „Kark up Dörp“ hat das Mühlenfest in Schweindorf am Sonntagvormittag begonnen. Ochtersum‘s Pastor Alexander Schreeb hat die Andacht gehalten. Im Anschluss an den Gottesdienst servierten die Mitglieder des Mühlenvereins Schweindorf leckeren Krintstuten zum Tee. Der Mühlenfest-Nachmittag gehörte dann den Kunsthandwerkern, die ihre Stände rund um die Klaashensche Mühle aufgebaut hatten. Mehr als zwanzig Künstler und Handwerker waren der Einladung zum Mühlenfest gefolgt. In einer kleinen Budenstadt reihten sich die Aussteller rings um den Galerieholländer und boten ihre Kunst aus Bernstein, Glas und Draht, aber auch aus Holz- und Metall, dar. Textile Handarbeit, ob aus Filz, Tuch und Garn wurde ebenso angeboten, wie auch kunstvolle Gebilde aus Treibholz, Glas, Porzellan und Metall. Die Spinngruppe aus Esens zeigte auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll ihre Fertigkeit am Spinnrad. Abgerundet wurde der Markt mit einem kleinen kulinarischen Angebot, wie Honig vom Imker, verschiedenen Senfsorten und Spezialitäten.

Simone Höfker aus Nesse sorgte für stimmungsvolle Unterhaltung

Ein weiterer Höhepunkt auf dem Mühlenfest in Schweindorf waren die Auftritte der Schlagersängerin Simone Höfker. Die Schlagersängerin aus Nesse verstand es auch in diesem Jahr, das Mühlenfestpublikum zu begeistern und sorgte mit ihrem stimmungsvollen Gesang für gute Laune und Unterhaltung im Festzelt und auf dem Platz vor dem Packhaus.

Während dessen ließen sich die Gäste im Packhaus die von den Mitgliedern des Mühlenvereins selbst gebackenen Kuchen und Torten vom großen Büfett schmecken. Gleichzeitig ging der Blick dabei auch immer zur Leinwand, wo in großem Format eine bunte Sammlung von Fotoaufnahmen aus mehr als fünfundzwanzig Jahren Mühlenverein Schweindorf in loser Folge gezeigt wurde. Bei so manchem Bild lebten die Erinnerungen an die längst vergangenen Zeiten der Mühlenrestauration und den früheren Mühlenfesten in Schweindorf wieder auf.

Am geduldigen Pony durften die Kinder den Schweif in Zöpfe flechten

Zum Mühlenfest gehört natürlich auch immer eine Besichtigung der Klaashenschen Mühle inklusive eines Spaziergangs auf der Galerie. Hier informierten die Vorsitzenden Holger Rathmann und Erhard Pfeifer die Festbesucher gern über die Funktionsweise der historischen Maschine. Obwohl der Wind eigentlich der beste Mitarbeiter des Müllers ist, hat Rathmann wegen des starken und böigen Windes zum Mühlenfest die Flügel aus Sicherheitsgründen ruhen lassen.

Bei den jüngsten Festbesuchern standen die Hüpfburg und das Pony von Simone Wolbergs hoch im Kurs. Zudem lud der neue Holtriem-Express zu Rundfahrten durch den Ort ein.

 


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