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Sachbeschädigung

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Schutzhütte am Traweg durch Farbschmierereien beschädigt

SCHWEINDORF / JAL – Vor wenigen Wochen haben bislang unbekannte Täter in Schweindorf am Traweg eine Schutzhütte durch Farbschmierereien, sogenannte Graffiti, erheblich beschädigt. Die Schutzhütte wurde offensichtlich durch Farbe aus Spraydosen in verschiedenen Farben sowohl innen als auch an der Außenwand und an Bänken und Tischen beschädigt. Es wurden Buchstaben und Symbole aufgesprüht.
Die Schutzhütte wurde im Sommer 2010 durch Mitglieder der Dorfgemeinschaft Schweindorf in ehrenamtlicher Arbeit gebaut und im Verlauf des Trawegs am „Holtriem-Wanderweg“ aufgestellt. Die Dorfgemeinschaft ist über diese Sachbeschädigung sehr betrübt. Zur Beseitigung der Farbschmierereien sind sicherlich viele Arbeitsstunden nötig.

Die Polizei hat nun eine Strafanzeige gefertigt und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Holtriem unter der Telefonnummer 04975/8362 in Verbindung zu setzen oder sich beim Bürgermeister der Gemeinde Schweindorf zu melden.


Adventsmarkt 2012

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Die Dorfgemeinschaft Schweindorf feierte einen gelungenen Adventsmarkt

„Marion & Sabine“ und der Spielmannszug sangen und spielten / Neue Fotos aus dem alten Schweindorf im Dorfgemeinschaftshaus

SCHWEINDORF / JAL – Festlich Geschmückt präsentierte sich die Gemeinde Schweindorf zum Adventsmarkt am 1. Adventssonntag. Entlang der Landesstraße waren verzierte Weihnachtsbäume mit roten Schleifen aufgestellt und auf dem zentralen Dorfplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus lockte ein großer Tannenbaum mit reichlich Lichterglanz inmitten einer weihnachtlichen Budenstadt.
Auch in diesem Jahr hatten die Gruppen, Vereine, und Verbände in der kleinen Holtriemer Gemeinde unter der Federführung der Dorfgemeinschaft Schweindorf wieder einen gelungenen Adventsmarkt auf die Beine gestellt. Neben Verkaufsständen mit weihnachtlichen Basarartikeln, Geschenkideen, sowie Handwerkskunst und Dekoartikeln, bot der Adventsmarkt wieder eine bunte Vielfalt kulinarischer Genüsse.
Im Dorfgemeinschaftshaus servierte der Frauenkreis vom großen Kuchenbüfett und draußen sorgten die Boßler vom KBF „Freesenholt“ und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für das leibliche Wohl. Am Stand des Mühlenvereins Schweindorf gingen die leckeren Prüllker weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmel. Auch wenn die Mitglieder um Anita Pfeifer sich für einen starken Ansturm mit reichlich Teig gerüstet hatten, war das warme Gebäck schnell ausverkauft. Bei den jungen Marktbesuchern standen die heißen Waffeln bei der Bastelgruppe hoch im Kurs und ebenfalls heiß begehrt, waren die Forellen aus dem Buchholzrauch bei Ewald Peters.
Nach dem Motto ihres Liedtitels „De Wiehnachtsmann kummt ok in Ostfreesland an“ traf das Gesangs-Duo „Marion und Sabine“ aus dem Altkreis Norden mit ihrem Schlagergesang und auch den weihnachtlichen Liedern am Sonntagnachmittag auf dem Adventsmarkt den Geschmack der Festbesucher, schließlich ließen sie sich nicht lange bitten und sangen und schunkelten gern im Takt mit, während der Weihnachtsmann seine Runden auf dem Festplatz drehte und süße Geschenke an die kleinsten Marktbesucher verschenkte. Neben „Marion und Sabine“ sorgte auch der Spielmannszug des Mühlenvereins Schweindorf mit seinem Spiel für den musikalischen Rahmen.
Rechtzeitig zum Adventsmarkt war eine kleine Bilderserie mit Aufnahmen aus dem früheren Schweindorf fertig geworden. Joachim Albers hat die Sammlung zusammengestellt, bearbeitet und großformatige Abzüge anfertigen lassen. Die neuen Bilder schmücken nun die Wände im Dorfgemeinschaftshaus und sorgten bei Tee und Kuchen für reichlich Gesprächsstoff und Erinnerungen an vergangene Zeiten.

 

 

 

 

 

Zum Adventsmarkt gibt auch einen Videofilm:


Feuerwehrübung

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Großeinsatz beim Baustoffhandel

ÜBUNG: Die Feuerwehren aus Holtriem probten den Großeinsatz / Schwerpunkt Suchtechnik unter Atemschutz / Probleme in der Alarmierung

SCHWEINDORF / JAL – Mittwochabend um 18:28 Uhr: In allen Gemeinden der Samtgemeinde Holtriem ertönen die Feuerwehrsirenen und über Feuerwehrfunk meldet der Disponent in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr, dass es bei dem Baustoffhandel Goldhammer in Schweindorf brennt.  Aufgrund der Größe des Objekts und der dort gelagerten Baustoffe wird ein Großalarm ausgelöst.
Dieses Schreckensszenario war zum Glück nur eine Übungslage. Die Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde sollten an dem Großobjekt den Löschangriff und die Suchtechniken unter Atemschutz trainieren. Bei der Übung wurde angenommen, dass es durch einen technischen Defekt im Holzlager des Baustoffhandels zu einem Brand gekommen sei. Es drohe die Ausbreitung innerhalb der Lagerhalle. Hier lagern zahlreiche verschiedene Holzplatten, elektrische Maschinen und Verpackungsmaterialien in Form von Paletten, Pappe und Folien. Die Lagerhalle, eine Werkhalle und das angrenzende Privathauses waren bereits stark verqualmt und zwei Angestellte des Baustoffhändlers wurden noch vermisst. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs  wurde ein starker Nordwestwind angenommen.
Aufgrund dieser Einsatzlage wurde Vollalarm ausgelöst. Sämtliche Feuerwehrkräfte in der Samtgemeinde Holtriem und auch die Drehleiter wurden alarmiert. Bereits wenige Minuten nach der ersten Alarmierung waren die ersten Kräfte der benachbarten Feuerwehr Schweindorf vor Ort und übernahmen den ersten Löschangriff. Ortsbrandmeister Dieter Fleßner hatte die Einsatzleitung.  Nachfolgend trafen auch die Wehren aus Westerholt,  Ochtersum und Blomberg ein. Die Westerholter Wehrleute wurden mit Löscharbeiten und dem Kühlen  einer Gas- und Dieseltankanlage betraut. Die Blomberger Feuerwehr baute die Wasserversorgung auf und vom Einsatzleitwagen aus Ochtersum wurde der Funkverkehr koordiniert. Außerdem war auch die DRK-Bereitschaft aus Holtriem alarmiert worden. Unter der Leitung von Michaela Heyen übernahmen die DRK’ler die Sanitätsbereitschaft und die Versorgung der Einsatzkräfte.
„Ein Schwerpunkt dieser Übung ist das Trainieren der systematischen Personensuche innerhalb eines dunklen und verqualmten Gebäudes.“, berichtet Holtriems Samtgemeindebrandmeister Gerold Mammen. Aus diesem Grund wurden Feuerwehrleute aus allen vier Ortsfeuerwehren mit Atemschutz und unter erschwerten Sichtbedingungen in die Lagerhalle zur Personensuche entsandt. Weitere Schwerpunkte der Übung waren der Aufbau der Einsatzleitung, die Einteilung der Einsatzstelle in Einsatzabschnitte und das Erkennen der Gefahrenpotentiale und die Einleitung entsprechender Maßnahmen. Außerdem galt es, die Einsatzstelle auszuleuchten, ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu stellen und die Brandbekämpfung durchzuführen.
Als kritische Beobachter der Einsatzübung waren neben dem Samtgemeindebrandmeister auch Holtriems Verwaltungschef, Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks, und der Kreisbrandmeister Johan Folkers zum Einsatzort gekommen. Insgesamt zeigten sich die Beobachter mit dem Verlauf der Übung zufrieden.  Allerdings offenbarte die Übung große Probleme in der Alarmierung der Einsatzkräfte. Bei vielen Feuerwehrleuten lösten die Melder nicht aus. Dieses Problem soll nun behoben werden. Der Kreisbrandmeister will die Alarmierungsabläufe überprüfen und Abhilfe schaffen. Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks regte an, dass die Einsatzkräfte auch per SMS eine Meldung auf dem Handy erhalten sollten, solange es Probleme mit den Meldern gäbe. In einer Nachbesprechung wird die Übung zu einem späteren Zeitpunkt mit allen Verantwortlichen aufgearbeitet. Gerhard Dirks sprach den Einsatzkräften seinen Lob für ihre Arbeit an dem Einsatzort aus und danke auch dem Baustoffhändler Johann Goldhammer, dass er seinen Betrieb für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Bilder der Übung gibt es bei ost-friesland-bild.de, Klick…


Adventsmarkt Vorbericht

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Schweindorf feiert Adventsmarkt

Gruppen, Vereine und Verbände veranstalten das Fest am 1. Advent / Marion und Sabine treten auf

SCHWEINDORF / JAL – Zum 8. Mal wird in diesem Jahr am 1. Adventssonntag in Schweindorf mit einem Adventsmarkt  in die Vorweihnachtszeit hinein gefeiert. Am 2. Dezember um 14 Uhr öffnet der Adventsmarkt auf dem festlich geschmückten Dorfplatz vor dem „Oll School“ die Türen.
Bei der Vorbereitung des kleinen aber feinen Weihnachtsmarktes ziehen wieder alle Gruppen, Vereine und Verbände aus der Gemeinde an einen Strang. Auf Einladung der Dorfgemeinschaft  Schweindorf haben sich kürzlich alle Teilnehmer getroffen, um das Fest zu planen.
Ein großer Weihnachtsbaum wird die Mitte des Dorfplatzes schmücken und rund um den Baum wird eine kleine Budenstadt mit allerhand kulinarischen Angeboten, aber auch mit weihnachtlichen Geschenkartikeln, textilen Handarbeiten, Adventsgestecken und Kunstgegenständen zum Verweilen und Stöbern einladen.
Während die Mitglieder der Feuerwehr Schmackhaftes vom Holzkohlegrill anbieten und der Klootschießer- und Boßelverein „Freesenholt“ für Getränke sorgt, gibt es beim Frauenkreis im Saal des Dorfgemeinschaftshaus wieder Tee, Kaffee und Kuchen. Der Mühlenverein serviert Prüllker und am Stand des Altenwohnheims „Vogskampen“ werden Fischbrötchen angeboten. Wer den Fisch aber in geräucherter Form bevorzugt, ist bei Werner Peters richtig. Dort gibt es frische Forellen aus dem Buchenrauch. Außerdem werden auch die Dörpfrolüh und die Grundschule aus Utarp wieder mit von der Partie sein.
Auch der Weihnachtsmann wird an dem Sonntagnachmittag in Schweindorf Station machen und für die kleinen Festbesucher allerhand süße Verlockungen mitbringen. Für den musikalischen Rahmen sorgt in diesem Jahr das Schlager-Duo Marion und Sabine aus Norden. Die beiden Sängerinnen werden auf dem Adventsmarkt sicherlich auch so manches weihnachtliche Lied in ihrem Repertoire haben.


Mühlenfest 2012

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Der Mühlenverein Schweindorf feierte sein 20-Jähriges Bestehen

Mühlenfest in Schweindorf erlebte großen Zuspruch / Ansturm auf das Kuchenbuffet / Die „Original Ostfriesische Blaskapelle“ spielte auf

SCHWEINDORF / JAL – Welch ein Festtag für die Mitglieder des Mühlenvereins Schweindorf und allen  Mühlenfreunden aus der Region. Die mit bunten Wimpeln geschmückten Flügel der Mühle Klaashen drehten sich unter strahlend blauem Himmel im Wind und rund um den Galerieholländer und im Packhaus feierten alle beim traditionellen Mühlenfest den 20. Geburtstag des Vereins.
Bereits zum Mühlengottesdienst am Sonntagvormittag war das Festzelt am Packhaus bis auf den letzten Platz besetzt. Pastorin Rosemarie Giese hatte die Andacht kurzfristig von der erkrankten Pastorin Wilts übernommen. In ihrer Predigt aus dem Markus-Evangelium fand die Pastorin die richtigen Worte in der „Mühlensprache“.  Musikalisch umrahmte der Kirchenchor aus Ochtersum unter der Leitung von Joachim Stirner den Mühlengottesdienst. Im Anschluss servierte der Mühlenverein Tee und Krintstut.
Bei schönstem Ausflugswetter erlebte das Mühlenfest in Schweindorf am Sonntagnachmittag einen regelrechten Ansturm. An der Klaashenschen Mühle herrschte den ganzen Nachmittag ein reges Treiben. Während sich die jüngeren Mühlenfestbesucher auf der Hüpfburg tobten, den kleinen Flohmarkt besuchten oder eine Fahrt im „Holtriem-Express“ buchten, präsentierten zahlreiche Kunsthandwerker ihre Handwerkskunst rund um die Mühle.
Ihre Arbeiten aus Holz von der gedrechselten Schale bis hin zum individuellen Lattenzaun präsentierten die Auricher Jelsche Hinrichs und „Zaunkönig“ Bernd Grieser. Heike Hollander-Engel ließ sich gern bei der Arbeit an der mobilen Töpferscheibe über die Schulter schauen und auch Karin Winkler und Klaus Werner arbeiteten an einer Terrazzo-Skulptur. Einen kleinen Einblick in die ostfriesische Malerei auf Milchkannen und auf Sägeblätter bot Christa Grünfeld aus Westoverledingen. Außerdem zeigten Karin Oberlander-Said aus Dornumersiel, Elura Mzotzek aus Norden und Uwe Galts aus Schweindorf ihre Miniaturen aus Stoff, die selbstgebastelten Karten und textile Filzarbeiten. Angela Wölfel aus Hage und Monika Czaieluck aus Horsten präsentierten auf dem Kunsthandwerkermarkt handgefertigte Teddys und Klöppelschmuck. Außerdem war Roswitha Krahforst aus Hage mit ihrem selbst designten Schmuck zu sehen. Holländische Käsespezialitäten und Backwaren rundeten das Angebot ab.
Der Vorsitzende des Mühlenvereins Schweindorf hielt zur Begrüßung der Mühlenfestgäste in einer kurzen Ansprache noch einmal Rückschau auf das zwanzigjährige Bestehen des  Mühlenvereins. Er berichtete aus den Anfängen von 1992, als die 1907 gebaute Mühle nur noch ein Stumpf war und der Verfall drohte. Nach der Vereinsgründung am 18. Juni 1992 haben damals die Mühlenfreunde aus der Nachbarschaft der Mühle Klaashen die Restaurierung in die Hand genommen. Mauerwerk, Achtkant, Kappe, Galerie und Mühlenflügel wurden in den darauf folgenden zahn Jahren komplett restauriert, so dass die Mühle heute voll funktionsfähig da steht. Später kam noch das schmucke Packhaus neben der Mühle hinzu. In einer umfangreichen Bilderschau im Packhaus wurden bei den Mühlenfestbesuchern einmal mehr Erinnerungen aus zwanzig Jahren Vereinsarbeit im Mühlenverein in Schweindorf wach. Abgerundet wurde die Bilderschau mit einer kleinen Ausstellung detailreicher Fotografien der Mühle Klaashen im Packhaus. Joachim Albers präsentierte in den gemalt wirkenden Bildern ganz neue Ansichten aus der Mühle.
Das große Kuchenbuffet im Packhaus hielt dem Gästeansturm nicht lange Stand. Am späten Nachmittag waren alle Kuchen- und Tortenstücke mit Kaffee und Tee verzehrt. Im Festzelt spielte die „Original Ostfriesische Blaskapelle“  auf. Außerdem sorgten die Spielleute des Spielmannszuges des Mühlenvereins mit ihrem Spiel für musikalische Unterhaltung.


Feuerwehrübung

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Rauchentwicklung in einer Scheune und ein Verkehrsunfall

EINSATZÜBUNG: Feuerwehren aus Schweindorf und Westerholt probten den Ernstfall / Zusammenarbeit mit dem DRK

UTARP / JAL – Am Montagabend um 19.43 Uhr ertönten in Schweindorf und Westerholt  die Feuerwehrsirenen. Die Feuerwehrleitstelle in Wittmund erteilte für die Einsatzkräfte der Feuerwehren den Einsatzbefehl nach Utarp. Auf dem landwirtschaftlichen Hof der Familie Heyen an der Esenser Straße  war eine starke Rauchentwicklung bemerkt worden.
Glücklicherweise handelte es sich bei dieser Einsatzlage um eine Einsatzübung. In der verqualmten Scheune auf dem Hof der Eheleute Jenny und Rolf Heyen sollten sich der Übungslage nach noch Personen befinden. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte legten diese sofort schweres Atemschutzgerät an, um in das Gebäude einzudringen, während von den übrigen Feuerwehrleuten der Löschangriff aufgebaut wurde.
Parallel zu diesem Löschangriff und der Personensuche ereignete sich in der erweiterten Übungslage ein Verkehrsunfall durch Schaulustige. Ein Pkw geriet kopfüber in den Straßengraben. Die Insassen, zwei erwachsene Männer und zwei Kleinkinder,  wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und konnte ohne weiteres nicht aus dem Fahrzeug befreit werden. Dies war die Einsatzlage für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Westerholt-Nenndorf, die speziell für die technische Hilfeleistung geschult und ausgerüstet sind.
Während die Schweindorfer Ortsfeuerwehr mit der Personensuche unter Atemschutz und dem Löschangriff beschäftigt war, machten sich die Wehrleute aus Westerholt an die Bergung der Verkehrsunfallopfer. Hier kam auch schweres hydraulisches Bergungsgerät, wie Spreizer und Schere, zum Einsatz.
Die Feuerwehr aus Westerholt war mit 19 Einsatzkräften nach Utarp ausgerückt und die Schweindorfer Wehr war mit 16 Männer und Frauen vor Ort. Auch die Freiwillige Feuerwehr Ochtersum war mit dem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort. Bei der Opfersuche und der Nachkontrolle  kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Bei der Einsatzübung wurden in der verqualmten Scheune drei „Opfer“ aufgefunden und geborgen und in bei dem Verkehrsunfall konnten alle vier „Opfer“ befreit werden. Die Verletzten wurden anschließend zur weiteren Versorgung an die Einsatzbereitschaft der ebenfalls alarmierten DRK-Bereitschaft aus Holtriem übergeben, die mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften vor Ort war.
Als aufmerksamer Beobachter der Übung war der Samtgemeindebrandmeister Gerold Mammen ebenfalls am Einsatzort. Der Feuerwehrführer lobte anschließend die engagierte und umsichtige Arbeit seiner Kameraden. „Gravierende Fehler sind mir nicht aufgefallen.“, so Mammen, der die Übung zusammen mit dem Einsatzleiter, Schweindorfs Ortsbrandmeister Dieter Fleßner, in einer Nachbesprechung mit den Mannschaften aufarbeiten wird.


Dörfer-Duell 2012

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Ein Gedenkstein für den KBV „Freesenholt“

Utarp und Schweindorf feiert 100 Jahre „Freesenholt“ / Utarp gewinnt das Dörferboßeln / Gedenkstein enthüllt / Boßel-Nachwuchs geehrt

UTARP – SCHWEINDORF / JAL – Der Klootschießer- und Boßelverein „Freesenholt“  Utarp-Schweindorf feiert in diesem Jahr sein 100-Jähriges Vereinsjubiläum. Neben einem großen Festakt im April steht in diesem Jubiläumsjahr bei den Boßlern gleich ein ganzer Veranstaltungsreigen im Kalender. Am vergangenen Wochenende luden die „Freesenholt“-Verantwortlichen nun zu einem Dörferwettstreit mit der Boßelkugel zwischen den Gemeinden Utarp und Schweindorf ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde am Samstagabend ein Gedenkstein vor dem KBV-Heim enthüllt.
Die Bürgermeisterin von Utarp, Harmine Bents und Helmut Ahrends, Bürgermeister aus Schweindorf, haben vor wenigen Wochen die gegenseitige Herausforderung angenommen und anschließend die Einwohner aus ihren Gemeinden mobilisiert. Aufgerufen waren alle Bewohner aus den beiden Nachbargemeinden und die „Freesenholt“-Mitglieder. Bei dem Dörferwettkampf sollte es aber nicht nur um sportliche Höchstleistungen und besonders weite Würfe gehen, vielmehr stand der Spaß und Miteinander der Bevölkerung aus Utarp und Schweindorf im Vordergrund. Die Einladung zu dem Wettkampf stieß in beiden Gemeinden auf eine große Resonanz. Aufgerufen waren auch nichtaktive Boßler einmal zum Wurfgerät der Friesensportler zu greifen. Zahlreiche Vereine, Gruppen und Nachbarschaften trugen sich in die Teilnehmerlisten ein und nach der Gruppeneinteilung traten gut 120 Werfer aus beiden Dörfern gegeneinander an. „In einer kleinen Begrüßungsansprache zeigten sich die Organisatoren um KBV-Vorsitzender Helmut Klose beeindruckt von der großen Kulisse und auch die Bürgermeister lobten die tolle Idee des Wettstreits der beiden Dörfer.
Die ungefähr drei Kilometer lange Wurfstrecke führte die Boßler über Nebenstraßen durch beide Gemeinden. Auf der schmalen und zum Teil kurvenreichen Strecke waren nicht nur die wurfgewaltigen Werfer gefordert, sondern auch die richtige Technik war zeitweise entscheidend. Am Ende verbuchten die Werfer aus Utarp das bessere Ergebnis für sich und Bürgermeisterin Harmine Bents konnte den Wanderpokal in Empfang nehmen. Alle Teilnehmer und auch die Verantwortlichen aus dem „Freesenholt“-Team waren sich einig, dass auch im nächsten Jahr wieder einen Wettstreit zwischen Utarp und Schweindorf geben sollte.
Bevor die Siegerehrung vorgenommen wurde, stand die Enthüllung eines Gedenksteins aus Anlass des 100-Jährigen Vereinsjubiläums des KBV „Freesenholt“ Utarp-Schweindorf auf dem Programm. Zusammen mit dem „Freesenholt“-Vorsitzenden Helmut Klose enthüllten die Bürgermeister Harmine Bents und Helmut Ahrends den schönen Stein mit dem eingelassenen Vereinsnamen vor dem Vereinsheim am Hohen Weg.
Während der Veranstaltung am „Freesenholt“-Vereinsheim kam aber auch der Boßelnachwuchs ganz groß raus. Timo Tolksdorf nutze die Gelegenheit, folgende Vereinsmeister aus den Jugendabteilungen zu ehren: Jan-Wilko Freesemann (männliche Jugend F), Hannah Bohms (weibliche Jugend F), Nikklas Bohms (m. J. E.), Rieke Kung (w. J. E.), Fabian Müller (m. J. D.), Bauke Janssen (w. J. D.), Timo Voß (m. J. C.) und Jasmin Ulrichs (w. J. C.).


Dörfer-Duell, Die Herausforderung

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Utarp und Schweindorf messen sich mit der Boßelkugel

Dörferwettstreit: Die Bürgermeister fordern sich heraus / Wettkampf im Rahmen des „Freesenholt“ Jubiläums / Veranstaltung am 21. Juli

UTARP-SCHWEINDORF / JAL – Der Klootschießer und Boßelverein „Freesenholt“ Utarp-Schweindorf feiert in diesem Jahr sein 100-Jähriges Jubiläum. Dieser runde Geburtstag wurde im April mit einem großen Festakt gefeiert. Außerdem standen die Einzelmeisterschaften des Kreisverbandes Esens im Zeichen des „Freesenholt“-Jubiläums. Mit einem Dörferwettstreit im Boßeln soll am 21. Juli eine weitere Veranstaltung im diesem Jubiläumsjahr folgen.
Bekanntermaßen führt der KBV „Freesenholt“ die Ortsnamen Utarp und Schweindorf in seinem Vereinsnamen und auch die Vereinsmitglieder kommen größtenteils aus den beiden Gemeinden. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bürgermeistern Harmine Bents aus Utarp und Helmut Ahrends aus Schweindorf und den Gemeinderäten wurde nun bei den „Freesenholt“-Verantwortlichen die Idee eines freundschaftlichen Dörferwettstreits mit der Boßelkugel geboren. Einwohner aus den beiden Gemeinden Utarp und Schweindorf und natürlich auch die Vereinsmitglieder des KBV „Freeesenholt“ gehen für ihre jeweilige Gemeinde an den Start. Dem Siegerdorf winkt am Ende ein Wanderpokal. Die Bürgermeister der beiden Gemeinen haben nun die gegenseitige Herausforderung angenommen. Der Start erfolgt am Samstag, 21. Juli um 13.30 Uhr beim KBV-Vereinsheim am Hohen Weg in Utarp.
„Mit diesem Wettkampf wollen wir nicht nur die aktiven Boßler und Klootschießer ansprechen.“, berichtet Jochen Ahrends vom Organisationsteam und Schweindorfs Bürgermeister Helmut Ahrends ergänzt: „Wir hoffen dass sich viele unterschiedliche Gruppen, wie zum Beispiel Nachbarschaften, Straßenzüge oder Clubs aus den beiden Gemeinden zu dem Wettkampf anmelden und für ihre Gemeinde an den Start gehen.“  Zu dem Dörferboßeln sind alle erwachsenen Einwohner aus Utarp und Schweindorf eingeladen. Natürlich richtet sich die Einladung auch an „Freesenholt“-Mitglieder, die außerhalb der beiden Gemeinden wohnen. Für die Teilnahme für einen der beiden Gemeinden ist dabei die jeweils nächstliegende Gemeinde maßgebend.
Aus den Wettkampfbedingungen sei noch erwähnt, dass die Einwohner aus Utarp und Schweindorf eigenständig einzelnen Gruppen bilden, die aus vier bis acht Werfern bestehen. Einzelanmeldungen werden zu Gruppen zusammengefasst oder anderen Gruppen zugeordnet. Die Gruppen treten dann in einem Streckenwerfen gegen einander an. Dabei werden schließlich die Anzahl der Würfe gewertet und am Ende für die jeweilige Gemeinde zusammengezählt. Bei dem Dörferboßeln soll der Spaß und der faire und freundschaftliche Umgang miteinander im Vordergrund stehen und nicht der sportliche Ehrgeiz, sind sich die Veranstalter einig.  Die Ortschaft mit den geringsten Würfen pro Werfer ist am Ende Sieger und dem Bürgermeister wird der Siegerpokal überreicht. Zur Siegerehrung beim Vereinsheim spendiert der KBV „Freesenholt“ ein Fass Freibier. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Damit die Organisatoren die Veranstaltung planen können, sollten sich die Werfer zum Dörferboßeln anmelden. Teilnehmer aus Schweindorf melden sich bitte beim Bürgermeister Helmut Ahrends unter der Telefonnummer 04975/8924 an. Die Anmeldungen aus Utarp nimmt Ratsmitglied Jochen Ahrends unter der Telefonnummer 04975/8440 entgegen.


Ballonfahrt für den Bürgermeister

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Hoch hinaus…

…ging es am Donnerstag, 14. Juni, für Schweindorfs ehemaligen Bürgermeister Hans Schuster. Zu seinem Abschied aus dem Amt hatte Schweindorfs Gemeinderat ein besonderes Geschenk für Schuster parat: Eine Fahrt im Heißluftballon. Zusammen mit Ehefrau Inge und sechs weiteren Passagieren hob der von dem Piloten Henri Hinrichs gesteuerte Ballon um 20 Uhr vom Boßel- und Klootschießerzentrum am Hohen Weg in Utarp ab. Bei ruhigen Wind aus nördlicher Richtung fuhr der Ballon über die Gemeinde Schweindorf und bot den Passagieren eine großartigen Blick über die Gemeinde Schweindorf und dem Rest Ostfrieslands, der Küste und den Inseln im Wattenmeer. Die Fahrt führte bis nach Münkeboe/Moorhusen, wo schließlich die obligatorische Ballonfahrertaufe erfolgte. Hans Schuster wurde nun in den Adelstand berufen und führt nun den Titel “Hans Graf-Dreitausend-Meter-über-Schweindorf”.

 

 

 

 


Bürgermeisterwechsel

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Nach elf Jahren im Bürgermeisteramt verabschiedet

Hans Schuster war mehr als dreißig Jahre Ratsherr / Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen

Schweindorfs Bürgermeister Helmut Ahrends (li.) verabschiedete den langjährigen Bürgermeister Schweindorfs, Hans Schuster, und überreichrte einen Kunstdruck der Schweindorfer Mühle

SCHWEINDORF / JAL – „Ich habe meine Arbeit als Bürgermeister immer gern gemacht. Besonders war es mir eine Freude, wenn das Gemeindeleben funktioniert hat.“, mit diesen Worten verabschiedete sich  Hans Schuster während einer Feierstunde mit den Ratskollegen und den Vorsitzenden aus Vereine und Verbände der Gemeinde von seinem Amt als Bürgermeister.
Mit Wirkung vom 18. April war der Bürgermeister der Gemeinde Schweindorf aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt und auch von seinen Aufgaben auf Samtgemeinde- und Kreisebene zurück getreten. Zu seinem Nachfolger in das Amt des Bürgermeisters hat der Gemeinderat seinen Vertreter, der Bautechniker Helmut Ahrends, gewählt. Mit einer Feierstunde im Packhaus des Mühlenvereins Schweindorf wurde Hans Schuster nun offiziell vom Gemeinderat und auch von den Vertretern der verschiedenen Vereine und Verbände aus der Gemeinde verabschiedet.
In einer kurzen Ansprache würdigte Schweindorfs neuer Bürgermeister, Helmut Ahrends, den politischen Werdegang seines Vorgängers und die Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde Schweindorf. Hans Schuster war seit 1981 Ratsherr in der Gemeinde Schweindorf und wurde im November 1991 zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Im Februar 2001 übernahm er kommissarisch die Aufgaben des Bürgermeisters und am 9. November 2001 wurde er in dieses Amt gewählt. Daneben war Hans Schuster auch mehr als 25 Jahre im Rat der Samtgemeinde Holtriem vertreten und seit 2001 auch Kreistagsabgeordneter. Neben der Ratsarbeit gehörte Schuster aber auch zahlreichen Ausschüssen an. „In all den Jahren stand Hans Schuster stets parat und hat sich für die Anliegen unserer Gemeinde eingesetzt.“, lobte Helmut Ahrends die Arbeit von Hans Schuster, auf dessen Initiative auch der Adventsmarkt in Schweindorf entstanden und die Gründung der Dorfgemeinschaft erfolgt ist. In Dank und Anerkennung der Verdienste und als sichtbares Zeichen und Ehrengabe überreichte Ahrends eine Urkunde und einen Kunstdruck der Mühle Klaashen mit entsprechender Widmung. Außerdem bekam der scheidende Bürgermeister eine Ballonfahrt geschenkt, um demnächst seine Gemeinde auch von oben betrachten zu können.
In ihren Grußworten lobten auch die Vertreter der Vereine und Verbände Schweindorfs die Verdienste Schusters. Harmine Bents, Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Utarp, betonte die Verbundenheit zu Schweindorf und auch Ortsbrandmeister Dieter Fleßner dankte dem Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit und die stete Unterstützung. Alle Redner drückten ihre Hochachtung aus und wünschten Hans Schuster, dass er gesundheitlich wieder Fuß fasse.
Schweindorfs neuer Bürgermeister, der 46-Jährige Bautechniker beim NLWKN, gehört seit 2001 dem Rat der Gemeinde Schweindorf an. Wie sein Vorgänger will auch Helmut Ahrends als Bürgermeister immer ein offenes Ohr für die Belange der Bevölkerung haben. Das Gemeindebüro befindet sich nun am Mühlenweg Nr. 6. Schweindorfs neuer Bürgermeister ist unter der Telefon-Nr. 04975/8924 zu erreichen.


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