Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 27. Juni 2020 – von Gerhard G. Frerichs
Politiker-Duo bleibt bestehen
POLITIK – Birgit Siebels-Janßen übernimmt Bürgermeister-Amt von Helmut Ahrends
Schweindorf hat eine neue Bürgermeisterin: Birgit Siebels-Janßen wurde gewählt.
Dank, Anerkennung und einen Präsentkorb erhielt Helmut Ahrends (links) für seine acht Jahre als Bürgermeister. Die neue Ratsvorsitzende Birgit Siebels-Janßen (Zweite von links) überreichte Dankes-Blumen an Anja Ahrends. Es gratulierte der auch der 2. stellvertretende Bürgermeister Hartmut Gerdes (rechts). BILD: Gerhard G. Frerichs
SCHWEINDORF. Innerhalb von 35 Minuten war die Sitzung des Rates der Gemeinde Schweindorf im Dorfgemeinschaftshaus „Oll School“ am Donnerstagabend abgehandelt. In den 35 Minuten hat Bürgermeister Helmut Ahrends sein Amt niedergelegt und Birgit Siebels-Janßen wurde zu seiner Nachfolgerin gewählt.
In Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends sowie vier Bürgern erhielt amtierender Bürgermeister Helmut Ahrends für seine nunmehr achtjährige Tätigkeit viel Lob und Anerkennung. In einer persönlichen Erklärung gab der Ratsvorsitzende auf der 23. Zusammenkunft des Schweindorfer Rates in der laufenden Amtsperiode sein Amt als Bürgermeister ab.
„Da mein Vorgänger Hans Schuster erkrankte, wurde ich vor acht Jahren mehr oder weniger in das Amt gedrängt. Aber ich habe die übernommenen Arbeiten gerne und mit viel Spaß gemacht, mich mit der Gemeinde identifiziert, mein Bestes gegeben und mich gerne als erster Diener der Gemeinde gesehen“, so Ahrends, der immer noch unter den Folgen eines schweren Unfalls im Jahr 2015 leidet. Da keine Besserung in Sicht ist, folgte nun der Rücktritt. Ahrends bleibt jedoch dem Gemeinde- und Samtgemeinderat erhalten, im Laufe der Versammlung wurde er zum 1. stellvertretenden Bürgermeister sowie zum Verwaltungsvertreter gewählt.
Einstimmig folgte der Rat dann dem Vorschlag von Helmut Ahrends, seine bisherige erste Stellvertreterin Birgit Siebels-Janßen zur neuen Bürgermeisterin zu wählen. Das Bürgermeistergespann Ahrends/Siebels-Janßen war schon seit Amtsantritt im Jahr 2016 gemeinsam aufgetreten. So war die Übergabe der Amtsgeschäfte kein Neuland für die neue Bürgermeisterin, die sich für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen bedankte.
Dank und Anerkennung hatte auch Jochen Ahrends dabei. Holtriems Samtgemeindebürgermeister lobte das große Engagement, die hohe Sachkenntnis und die stets akribischen Vorarbeiten seines jüngeren Bruders Helmut. Aber auch die Nachfolgerin ist durch ihre Tätigkeit in den örtlichen Vereinen sowie im Förderverein der Feuerwehr bestens bekannt.
Nachdem Helmut Ahrends symbolisch einen eigens angefertigten „Staffelstab der Gemeinde“ sowie einen Blumenstrauß an Birgit Siebels-Janßen überreichte, übergaben Siebels-Janßen und 2. stellvertretender Bürgermeister Hartmut Gerdes einen Präsentkorb an den scheidenden Bürgermeister sowie einen Blumenstrauß an dessen Ehefrau Anja.
Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 23.06.2020 / Autor: Helmut Burmann
Wechsel an Schweindorfer Ratsspitze
KOMMUNALPOLITIK – Bürgermeister Helmut Ahrends will sein Amt an Birgit Siebels-Janßen übergeben
Von Helmut Burmann
Gesundheitliche Gründe zwingen den 55-Jährigen zum langsamen Rückzug aus der Politik.
Sie wollen die Posten wechseln: (Noch-)Bürgermeister Helmut Ahrends und Stellvertreterin Birgit Siebels-Janßen . BILD: Helmut Burmann
SCHWEINDORF. Wenn der Gemeinderat am Donnerstagabend zustimmt, dann wird Schweindorf zukünftig von einer Frau an der Spitze repräsentiert, denn Birgit Siebels-Janßen soll das Bürgermeisteramt von Helmut Ahrends übernehmen. Der 55-Jährige stellt sein Amt nämlich aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung und wünscht sich seine bisherige Stellvertreterin als Nachfolgerin. Ahrends möchte ihr bis zur kommenden Kommunalwahl als „zweiter Mann“ zur Seite stehen und sich dann 2021 von der Politik auf Gemeindeebene verabschieden.
Über acht Jahre hatte Helmut Ahrends das Amt des Schweindorfer Bürgermeisters inne. Als er in dieser Funktion 2015 den Weihnachtsbaum vor dem Dorfgemeinschaftshaus abschmückte, passierte ein schwerer Unfall, mit dessen Folgen Ahrends noch heute zu kämpfen hat.
Obwohl das Amt sehr zeitaufwendig sei und man viel Kraft brauche, trat Ahrends 2016 wieder zur Wahl an, doch jetzt hält er die Zeit für gekommen, ins zweite Glied zurückzutreten. Seit dreieinhalb Jahren steht Birgit Siebels-Janßen als Stellvertreterin an seiner politischen Seite. Sie soll jetzt das Heft in die Hand nehmen, wobei der (Noch-) Amtsinhaber ihr mit seiner Erfahrung bis zur nächsten Wahl zur Seite stehen will.
Ob es so kommt, wie es sich das Duo vorstellt, darüber hat der Gemeinderat das letzte Wort. Und der tagt am Donnerstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.
Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom Samstag, 4. April 2020; von Helmut Burmann
Omas Tischdecke ist optimal
Von Helmut Burmann
MITMACHAKTION – Katja Weege näht Mund-Nasen-Masken für Holtriemer Wehren / Die 46-jährige Schweindorferin sucht Mitstreiter, die Baumwollstoff, Gummiband und Nähmaschinen besitzen.
Katja Weege näht seit ihrer Kindheit. Mit sechs Jahren bekam sie ihre erste Nähmaschine. BILD: Stefan Weege
SCHWEINDORF. Eigentlich hatte sich Katja Weege aus Schweindorf nichts Großartiges dabei gedacht, als sie ein Foto ihrer selbst genähten Mund-Nasen-Maske im Sozialen Netzwerk postete, doch dann kam eine Anfrage des Holtriemer Samtgemeindebrandmeisters Ingo Kruse, die die Schweindorferin zwar einerseits mit stolz erfüllte, aber gleichzeitig auch an ihre Grenzen brachte: Die Anfertigung von Masken für die gesamten Holtriemer Wehren, denn beim Einsatz können die Feuerwehrleute schon im Fahrzeug den Mindestabstand nicht einhalten. Katja Weege will sich der Aufgabe stellen, ist aber auf Unterstützung angewiesen.
Natürlich stellte Ingo Kruse auch die Kostenfrage, doch die verwarf die 46-Jährige gleich wieder: „Feuerwehrmännern und -frauen, die ehrenamtlich ihren Dienst absolvieren, Geld abzuverlangen?“ – das geht in den Augen der gelernten Hotelfachfrau gar nicht.
Auch das Nähen ist für die vielseitige Schweindorferin eigentlich nicht das Ding, schließlich ist sie damit aufgewachsen und hat mit sechs Jahren ihre erste eigene Nähmaschine bekommen – doch bei der gewünschten Menge reichen weder Zeit noch Material.
Normalerweise stellt Katja Weege Babyschuhe her – auch im Feuerwehrlook. BILD: Stefan Weege
Bei der Gartenarbeit kam der Selbstständigen, die mit ihrer Firma „Lüttje Schkoowark“ vor allem Lederpuschen oder Krabbelschuhe anfertigt, schließlich die zündende Idee. Jetzt sucht sie Mitstreiter, die helfen, die Holtriemer Wehren mit Mund-Nasen-Masken auszustatten. Mitmachen kann, wer Baumwollstoff hat, den man bei mindestens 60 Grad waschen kann (optimal ist beispielsweise Omas alte Tischdecke), Gummiband und eine Nähmaschine hat und nähen kann. Wenn sich genügend Mitstreiter finden, dann ist Katja Weege überzeugt, dass mehr Masken produziert werden können als die Feuerwehr benötigt. Die könnten dann nach ihrer Vorstellung an bedürftige Menschen oder andere Institutionen in der Umgebung verteilt werden.
Weitere Informationen – unter anderem auch ein Schnittmuster – gibt es auf der Holtriemer Feuerwehrseite im Internet. Wer sich der Aktion anschließt, kann die genähten Mund-Nasenschutze am 9. April (Gründonnerstag) zwischen 16 und 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schweindorf unter Einhaltung der Richtlinien abgeben. Nach Absprache werden diese aber auch abgeholt. Wer Fragen hat, kann sich auch bei Katja Weege, ✆ 04975 / 755004, melden
www.feuerwehr-holtriem.de
Mundschutzmasken für die Feuerwehr
Die Aktion läuft noch weiter, da nicht nur die Feuerwehren diese Masken benötigen. Besonders freute sich Ingo über eine extra für ihn gefertigt Maske. Die Solidarität in diesen schwierigen Zeiten ist überwältigend. Die Feuerwehren in Holtriem sind auch weiterhin und gerade wegen der Masken, einsatzbereit für die Bevölkerung. Bleibt gesund.
Am Freitag, 3. April 2020 konnte der Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse die ersten Mund-Nasenmasken für die Feuerwehren aus Holtriem entgegen nehmen. Er war sehr überrascht das in dieser kurzen Zeit, nach dem Aufruf von Katja Weege, an die 200 Masken gefertigt wurden. Unter anderem wurden sie von den Landfrauen aus Schweindorf hergestellt. Namentlich: Doris Ferdermann, Barbara Jochims, Helga Boden (Bild). Aber auch aus der Bevölkerung wurden einige genäht, so gilt unserer besonderer Dank auch an Christiane Litti, Elena Gerdes, Annika Janßen und natürlich auch an Katja Weege.Quelle: www.feuerwehr-holtriem.de
Selbst genähte Mundbedeckungen für Feuerwehr und andere Einrichtungen und auch für den Eigenbedarf!
Katja Weege aus Schweindorf ruft zum Mitmachen auf / Schnittmuster zum Download / Mit Videoanleitung
Hallo, ich bin Katja Weege, komme aus Schweindorf und nähe zwar eigentlich Babylederschuhe, aber nun dem aktuellen Anlass entsprechend habe ich auch eine Mund-Nasen-Maske genäht und in einem sozialen Netzwerk gepostet gehabt. Darauf hin sprach mich unser Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse an, er würde gerne welche für die Feuerwehr ordern, was sie denn wohl kosten!? Denn da momentan nirgends welche zu bekommen sind und sie in den Fahrzeugen doch nicht den Mindestabstand einhalten können und mit so einer Maske man halt andere und somit auch letztlich sich etwas eher schützt. Tolles Kompliment dachte ich, aber mal ehrlich… kann man von der Feuerwehr, dessen Leute ehrenamtlich ihren Dienst tun, bitteschön Geld verlangen? Das erschien mir falsch und die gewünschte Menge kann ich auch allein nicht stemmen, zeitlich nicht und mit Material auch nicht! Kurz bei der Gartenarbeit ( was soll man sonst auch sinnvoll tun in der jetzigen Zeit) nachgedacht und warum alleine stemmen, wenn man das auch gemeinsam hinbekommt. Also hier unser Aufruf… wer Baumwollstoff hat, den man bei mindestens 60 grad waschen kann und Gummiband…eine Nähmachine hat und nähen kann…und möchte… bitte fertigt Mund-Nasen-Masken für mindestens die Feuerwehr an. Ich denke wir schaffen so viele, dass wir auch noch andere bedürftige Menschen und Institutionen aus unserer Umgebung damit versorgen könnten! Denn wir alle sollen andere und auch uns alle schützen und die Ansteckung eindämmen! Denn vergesst eines nicht: Diese „Gefahr“ ist nicht sichtbar und man muss nicht selbst daran erkranken, sondern kann es ohne zu wissen verbreiten! Daher: „Ich schütze dich – schütz du mich!“
Am 03.04.20 (Freitag) 09.04.20 (Gründonnerstag) vorerst können die genähten Mund-Nasenschutze beim Dorfgemeinschaftshaus in Schweindorf in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr abgegeben werden. Selbstverständlich unter Einhaltung der Richtlinen. Oder wir holen nach Absprache auch gerne ab. Ich habe ein tolles Schnittmuster von Edith Risse, das wir verwenden dürfen und das stelle ich hier gerne ein, ein kostenloses einfaches Video mit der Anleitung gibt es auch… Wer Fragen hat, kann sich auch gerne bei mir unter der Telefonnummer 04975/755004 melden!
Andere Varianten sind natürlich auch Willkommen… wichtig ist nur, das sie bei mindestens 60 Grad gewaschen werden können und keine Bildebänder haben, da diese in der Waschmaschine verheddern, denn sie sollen ja wiederverwendbar sein!!! Und wer vielleicht nicht nähen kann aber trotzdem unterstützen möchte: Es wird noch ganz dringend nach Gummiband gesucht. Und evtl Baumwollstoff, mindestens bei 60 grad waschbar.
Wichtig wäre auch noch zusagen: das diese Masken keine anderen Schutzmaßnamen ersetzen. Selbstgemachte Masken sollen zusätzlich zu anderen Maßnahmen getragen werden. Sie tragen nur dann zur Eindämmung von CoViD-19 bei, wenn ihr weiterhin eure Hände wascht, in die Ellbogenbeuge niest oder hustet, so viel zuhause bleibt, wie ihr könnt, und draußen mindestens 2m Abstand zu anderen Menschen haltet. Wichtige Hinweise die ihr auch beachten solltet wenn ihr evtl auch euren Lieben mit den Masken beschenkt. Es kann weder von euch noch von mir die Schutzwirkung der einzelnen Masken eine Haftung übernommen werden. Keine selbstgemachte Maske hat eine FFP-Klassifizierung und -Qualifizierung. Selbstgemachte Masken schützen vor allem andere Menschen vor der Person, die die Maske trägt. Wenn wir das alle tun, sind wir alle geschützt. Daher: Mit Maske besser als ohne. „Ich schütze dich – schütz du mich!“
Hier gibt es eine Anleitung im PDF-Format zum Download und ausdrucken: Schnittmuster Mund-Nasenmaske (einfach anklicken)
Wie anwenden um eine Schutzwirkung zu haben. Wascht euch vor dem Anlegen und nach dem Abnehmen gründlich die Hände (30 Sekunden mit Seife). Achtet auf eine gute Passform und Abdichtung. Wascht euch die Hände, wenn ihr beim Tragen oder Abnehmen die Innen- oder Außenseite der Maske angefasst habt. Kocht die (wiederverwendbaren) Masken nach jeder Nutzung aus oder wascht sie bei mindestens 60°C, um darauf befindliche Viren abzutöten. Fazit: Mit Maske ist besser als ohne!
Waschanleitung: Du kannst deine Maske bei mindestens 60°C ganz normal waschen. Alternativ kannst du sie auch in einem Topf mit Wasser 5 Minuten lang auskochen. Danach kannst du sie einfach an der Luft trocknen lassen. Wenn es schnell gehen soll, kannst du auch mit dem Bügeleisen nachhelfen (je heißer, desto besser – aber pass auf, dass du nicht die Gummibänder oder eventuelle Plastikummantelungen von deinem Draht schmilzt) oder die Maske auf die Heizung legen. Am besten ist es, wenn du nicht nur eine Maske hast, sondern 2-3 Stück (je nach Bedarf auch mehr), damit du sie nach jeder Anwendung (mindestens täglich) wechseln kannst und zwischendurch Zeit zum Waschen und Trocknen hast. Wenn du mehrere Masken hast und sie nicht jeden Tag waschen kannst, kannst du bereits benutzte Masken in einem geschlossenen Behälter bis zur Wäsche aufbewahren. Du solltest deine Maske nach jedem Tragen wechseln, mindestens einmal täglich. Wenn deine Maske durchfeuchtet ist (z. B. von deiner Atemluft) bzw. nach spätestens 3 Stunden dauerhaften Tragens, solltest du sie ebenfalls austauschen. Eine durchfeuchtete Maske bietet keinen ausreichenden Schutz mehr. Wenn du also z. B. deine Maske bei der Arbeit an der Kasse aufhast und sie in der Pause abnimmst, um etwas zu essen, solltest du hinterher am besten eine frische Maske aufsetzen. Wenn du nur eine einzige Maske hast, achte darauf, dass du dir vor und nach dem Auf- und Absetzen die Hände wäschst (30 Sekunden mit Seife) oder desinfizierst (nach Anleitung des Produkts). Außerdem solltest du eine bereits benutzte Maske möglichst wenig an der Innen- und Außenseite berühren. Warum der ganze Aufwand? Wenn jemand (wissentlich oder unwissentlich) mit CoViD-19 infiziert ist, sondert die Person beim Sprechen, Niesen oder Husten winzige Tröpfchen ab, die den Coronavirus (SARS-CoV-2) enthalten. Daran können sich andere Menschen anstecken. Die Maske dient daher quasi als „Virenfänger“. Sie schützt andere Menschen vor den virenhaltigen Tröpfchen, die du evtl. absonderst (offiziell heißt das „ausscheiden“). Und sie schützt in begrenztem Umfang auch dich, weil die virenhaltigen Tröpfchen anderer Menschen außen an deiner Maske hängenbleiben und so nicht in deine Atemwege kommen. Eine sogenannte „Tröpfchen-Infektion“ wird also vermieden bzw. das Risiko dafür wird verringert. Wenn du deine Maske also während des Tragens oder beim Abnehmen an der Innen- oder Außenseite anfasst, können sich Viren auf deine Hände übertragen. Wenn du danach andere Oberflächen (z. B. Türklinken, Wasserhähne, Lichtschalter, Handgriffe) berührst, kannst du diese Viren wiederum auf die Oberflächen übertragen. Daran können sich dann andere Menschen anstecken. Das heißt „Schmierinfektion“ oder „Kontaktinfektion“. Deshalb ist es wichtig, dass du auf eine sichere Handhabung deiner Maske achtest und dir die Hände wäschst (30 Sekunden mit Seife) oder desinfizierst (nach Anleitung des Produkts), wenn du die Maske beim Tragen oder Abnehmen an der Innen- oder Außenseite angefasst hast. Zum Waschen der Masken ist wichtig zu wissen, dass Hitze, Seife und Austrocknen dabei helfen, vorhandene Viren abzutöten. Am Besten ist natürlich eine Kombination aus allen drei Methoden: heiß mit Seife waschen und danach gründlich trocknen. Wichtig! Das sachgerechte Tragen und Waschen von selbstgemachten oder professionellen Mund-Nasenmasken ist immer nur eine ergänzende Maßnahme zu anderen Maßnahmen wie Hände waschen (30 Sekunden mit Seife) bzw. desinfizieren (nach Anleitung des Produkts), Husten-/Nies-Etikette (ja, auch mit Maske bitte weiterhin in die Armbeuge niesen!), Abstand halten und zuhause bleiben.
Quelle: u.a. verschiedene Fachzeitschriften und das Internet sowie Maskenzeigen.de Als Nähanleitung überarbeitet von Katja Weege Lüttje Schkoowark mit der Genehmigung von Edith Risse von Soulmade Stickdateien
„Anzeiger für Harlingerland“ Ausgabe vom Samstag, 7. Dezember 2019 – Von Helmut Burmann
Baugebiet Schweindorf ohne Internet
BREITBAND – EWE verlangt für die Erschließung mindestens 150 000 Euro
von Helmut Burmann
Zahlt die Gemeinde nicht, werden die Leerrohre wohl ohne Leitungen bleiben.
WESTERHOLT/SCHWEINDORF. Am Ende der Holtriemer Samtgemeinderatssitzung ließ Bürgermeister Jochen Ahrends die Bombe platzen: Das neue Baugebiet Ochsenkamp in Schweindorf droht breitbandtechnisch zum weißen Fleck zu werden. Es sei denn, die Gemeinde zahlt Versorger EWE mindestens 150 000 Euro Baukostenzuschuss.
In Holtriem sieht man diese Forderung als Schlag gegen das Bauwesen in kleinen ländlichen Gemeinden, die aus wirtschaftlichen Gründen nur überschaubare Baugebiete erschließen können. Die sind aber für Versorger wie die EWE (aber auch Telekom) wirtschaftlich unattraktiv, und daher fordern diese einen Baukostenzuschuss.
Das sei nicht neu, versichert Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung der EWE, so verfahre man bereits seit Jahren auch in anderen Gemeinden. Es kann also auch andere Kommunen in der Region treffen.
Zahlen die Holtriemer beziehungsweise Schweindorfer nicht, so werden die Leerrohre, die auf jeden Fall verlegt werden, wohl leer bleiben, denn ein weiterer Versorger wie die Telekom hat bereits abgewunken.
Neubaugebiet ohne Breitband
GLASFASER – Holtriemer haben ein Problem – EWE will Baukostenzuschuss
von Helmut Burmann
Pro Bauplatz in Schweindorf würden Mehrkosten von rund 8500 Euro entstehen.
Stolz präsentierten Bürgermeister Helmut Ahrends und Stellvertreterin Birgit Soebels-Janßen vor wenigen Wochen das Schweindorfer Baugebiet Ochsenkamp, das ihnen jetzt große Sorgen bereitet. BILD: Helmut Burmann
WESTERHOLT. Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends war schockiert und SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann – „mich wundert in dieser Republik nichts mehr“ – holte zum groß Rundumschlag aus. Grund war die Mitteilung der EWE, die dem Verwaltungschef erst kurz vor der jüngsten Samtgemeinderatssitzung auf den Tisch geflattert war: Die Ankündigung, dass der Energieversorger für den Glasfaserausbau des Neubaugebietes Schweindorf Ochsenkamp mindestens 150 000 Euro verlangt. Sollten diese nicht gezahlt werden, könnten die Leerrohre, die die EWE jedenfalls verlegen will, zunächst leer bleiben. Die 18 Bauplätze bleiben dann aber ohne Breitbandanschluss und wären somit so gut wie nicht verkaufbar. Pro Bauplatz entstehen für die Kommune bei Erfüllung der Forderung Mehrkosten von rund 8500 Euro.
Diese Vorgehensweise des Energieversorgers ist für die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden neu – für die EWE aber nicht. Das praktiziere man auch in anderen Gemeinden so, versicherte Gerrit Pruss von der kommunalen Betreuung des Unternehmens. Man habe sich das Gebiet in Schweindorf genau angesehen, bekomme es aber nicht wirtschaftlich gerechnet, obwohl man mit dem Neubaugebiet und der Bestandsbebauung auf dem Weg dorthin, somit mit 55 Wohneinheiten, kalkuliert habe.
Außerdem führt das Unternehmen an, dass es nach aktueller Rechtssprechung keine Kooperationsverträge mehr direkt mit Kommunen beziehungsweise kommunal geführten Gesellschaften schließen darf. Das Unternehmen empfiehlt sogar, mit einem Wettbewerber Kontakt aufzunehmen. Die Telekom hat jedoch bereits abgewunken.
Für die Holtriemer ist jetzt allerdings guter Rat teuer. Für Ahrends ist diese Forderung kontraproduktiv zu allen Bemühungen des Breitbandausbaus. Der Verwaltungschef hat daher auch den Landkreis Wittmund eingeschaltet, von dem gestern allerdings keine Stellungnahme zu erhalten war.
SPD-Fraktionschef Hinrich Möhlmann platzte angesichts dieser Nachrichten auf der letzten Ratssitzung des Jahres aber der Kragen, wo doch gerade Bund und Land den Breitbandausbau forderten. Er forderte eine Entlastung der Kommunen und kritisierte die mangelnde Investitionsbereitschaft auf Landes- und Bundesebene. Die Bundesrepublik rangiere in Sachen Breitband hinter Staaten wie Albanien und Rumänien, betonte Möhlmann gleich mehrfach und forderte mit Blick auf große erforderliche Investitionen: „Die heilige Kuh der schwarzen Null muss endlich verschwinden!“
„Anzeiger für Harlingerland“ vom Samstag, 2. November 2019 – Von Helmut Burmann
Gemeinde Schweindorf will wachsen
WOHNEN – Neues Baugebiet mit 18 Plätzen wird erschlossen – Vergabeverfahren ist angelaufen
Helmut Burmann Bereits mit Beginn des neuen Jahres sollen die ersten Bauwilligen ihre Pläne verwirklichen können.
Die Erschließung des neues Baugebietes in Schweindorf soll bis Weihnachten abgeschlossen sein. Anfang 2020 sollen die ersten Bauwilligen durchstarten können, so hoffen Bürgermeister Helmut Ahrends und seine Stellvertreterin Birgit Siebels-Janßen. BILD: Helmut Burmann
SCHWEINDORF. Mit rund 700 Einwohnern zählt Schweindorf zu den kleinsten Gemeinden in der Samtgemeinde Holtriem. Doch Schweindorfwill wachsen, und daher wird derzeit nach rund zwölf Jahren (Bau-) Pause ein neues Baugebiet am Ochsenkamp erschlossen – die Bauarbeiten laufen. Dort sollen am Rande eines kleinen Waldes 18 Bauplätze in verschiedenen Größen von 600 bis 1400 Quadratmeter zu einem Preis von 51,80 Euro pro Quadratmeter (erschlossen) angeboten werden.
Dieser Gesamtpreis setzt sich aus dem Verkaufspreis für Grund und Boden, dem Erschließungsbeitrag als Ablösebetrag sowie den Erschließungsbeiträgen für die Schmutzwasser- und Niederschlagswasserbeseitigung zusammen. Als Besonderheit stehen für einige Grundstücke Flächen zur Verfügung, die den Käufern als Grünflächen zur Verfügung stehen. Für diese Flächen brauchen die Käufer nicht den vollen Preis zu zahlen, sondern nur den Preis für Grund und Boden. Damit ist die Gemeinde Schweindorf in der Lage, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen der Bauwilligen Rechnung zu tragen.
Da schon in der ersten Planungsphase zur Erschließung des neuen Baugebietes erkennbar war, dass das Interesse an Baugrund sehr groß ist, und eine Vergabe im sogenannten „Windhundverfahren“ auf Grund der langen Verfahrensdauer nicht zielführend sein würde, hat der Gemeinderat beschlossen, ein anderes Vergabeverfahren zu entwickeln. Dabei war es dem Rat wichtig, bei der Realisierung dieses neuen Baugebietes, jungen, bauwilligen Familien die Möglichkeit zu geben, in einem überschaubaren und attraktiven Umfeld dauerhaft und nachhaltig ihren sozialen Lebensmittelpunkt zu finden, um so auch maßgeblich den Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft zu stärken. Dabei sollte das Verfahren transparent sein und jeder sollte die Möglichkeit bekommen, sich in einem bestimmten Zeitraum auf einen Bauplatz zu bewerben.
Der gefasste Beschluss sieht vor, dass sich die Bauwilligen im ersten Vergabeverfahren seit 1. November bis zum 30. November auf einen Bauplatz bewerben können. Als zwingende Voraussetzung im ersten Vergabeverfahren ist dabei zu nennen, dass die Bewerber das zu erstellende Haus selber bewohnen müssen. Ansonsten gibt es keine weiteren Beschränkungen. Bei der Vergabe finden jedoch junge Familien mit Kindern, Einheimische sowie Personen, die sich ehrenamtlich in Vereinen, der Feuerwehr oder sozial engagieren, besondere Berücksichtigung.
Das Bewerbungsformular kann entweder von der Seite der Samtgemeinde Holtriem heruntergeladen werden oder ist in Papierform im Gemeindebüro der Gemeinde Schweindorf erhältlich. Die bis zum 30. November bei der Gemeinde Schweindorf eingegangenen Bewerbungen finden im ersten Vergabeverfahren Berücksichtigung. Den ersten Bauwilligen könnten somit ab Anfang 2020 die Baugrundstücke zur Verfügung gestellt werden.
Anmerkung:
Weitere Informationen zu den Richtlinien zur Vergabe der Bauplätze gibt es hier. Klick
Hier gibt es das Bewerbungsformular zum Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet 10 „Ochsenkamp“: Klick
Die Gemeinde Schweindorf plant derzeit die Erschließung des Baugebietes Nr. 10, Ochsenkamp.
Hier entstehen auf einer Fläche von rd. 2,4 Hektar insgesamt 18 Bauplätze mit Einzelgrößen von etwa 600 bis 1.400 m². Die Erreichbarkeit der Baugrundstücke erfolgt dabei über eine Stichstraßenlösung mit vier Einzelstraßen, die jeweils an die Gemeindestraße „Ossendrift“ angeschlossen sind. Mit der Realisierung dieses neuen Baugebietes möchte die Gemeinde Schweindorf jungen, bauwilligen Familien die Möglichkeit geben, in einem überschaubaren und attraktiven Umfeld dauerhaft und nachhaltig ihren sozialen Lebensmittelpunkt zu finden und so maßgeblich den Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft zu stärken. Um diesem Ziel gerecht zu werden, wird die Zuteilung der Baugrundstücke an gewisse Bedingungen geknüpft. Der Rat der Gemeinde Schweindorf hat deshalb in seiner Sitzung am 24.10.2019 diese Richtlinie zur Vergabe von Bauplätzen im BG 10 beschlossen. Mit der nachfolgend aufgeführten Richtlinie und der Vergabekriterien soll gerade jungen Familien mit mehrjähriger Bindung zur örtlichen Gemeinschaft die Möglichkeit zum Erwerb eines Bauplatzes geboten werden. Daneben soll natürlich auch der Zuzug junger Familien und deren Eigentumsbildung gefördert werden.
Weitere Informationen zu den Richtlinien zur Vergabe der Bauplätze gibt es hier. Klick
Hier gibt es das Bewerbungsformular zum Kauf eines Bauplatzes im Baugebiet 10 „Ochsenkamp“: Klick
Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 21. Februar 2019; von Helmut Burmann
Drei gefällte Linden sorgen für Unmut
STOLPERSTEINE – Bäume mussten aus Verkehrssicherheitsgründen entfernt werden – Pflaster hochgedrückt
Wo einst drei prachtvolle Linden standen, sind nur noch drei Stümpfe zu sehen. Diese sollen im Frühjahr entfernt und das Pflaster neu aufgenommen werden. BILD: Helmut Burmann
Eine Aktion, die der Gemeinde nicht leicht gefallen ist. Bürgermeister Helmut Ahrends: „Wir haben das nicht gerne gemacht!“
SCHWEINDORF. Sie waren gesund und hatten eine stattliche Größe – die drei Linden vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Schweindorf. Und dennoch fielen sie am Sonnabend der Kettensäge zum Opfer. Eine Aktion, die vielen Bürgern nicht gefiel, und auch Schweindorfs Bürgermeister Helmut Ahrends betont: „Wir haben das nicht gerne gemacht!“
Doch die Verkehrssicherheitspflicht hat die Gemeinde Schweindorf unter Druck gesetzt. Die drei Linden haben im Laufe der Jahre die Pflasterung angehoben und den Bereich vor dem Saal des Dorfgemeinschaftshauses und der Kleiderkammer gerade für ältere Mitbürger zu einem gefährlichen Pflaster gemacht, das schon zu einigen Beinahestürzen geführt hat. Der Gemeinderat Schweindorf beschloss daraufhin das Aus für die Baumart, der auch schon Gedichte und Lieder gewidmet wurden. In Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wittmund wurden die Bäume schließlich am Sonnabend gefällt. Im Frühjahr soll das Pflaster aufgenommen und die Wurzeln entfernt werden. Dann wird alles neu verpflastert, um einen barrierefreien Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus und der Kleiderkammer zu gewährleisten.
Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 28.01.2019; Autor: Klaus-Dieter Heimann
Die nächste Kinderfeuerwehr ist am Start
NACHWUCHS – Gründungsfeier in Schweindorf – 1000 Euro aus der Weihnachtsaktion
Katharina Klarmann (r.) überreichte den Spendenscheck an Janina Ulrichs und Mirco Eilts. BILD: Klaus-Dieter Heimann
SCHWEINDORF. (kdh) In Schweindorf ist am Sonnabend die Gründung der sechsten Kinderfeuerwehr im Landkreis Wittmund gefeiert worden. Im Feuerwehrhaus am Traweg gab es ein großes Stelldichein der offiziellen Vertreter der Feuerwehr auf Kreis- und Bezirksebene und natürlich der Kinder der neuen Nachwuchsgruppe und deren Eltern – von denen einige – aber längst nicht alle – selber in der Feuerwehr sind. Deshalb nutzte Ortsbrandmeister Mirco Eilts die Gelegenheit, für den Einstieg in die aktive Wehr zu werben: „Bis zum 50. Lebensjahr ist das möglich.“
Katharina Klarmann, Brune-Mettcker-Verlag, überreichte Janina Ulrichs, Kinderfeuerwehrwartin, und Ortsbrandmeister Eilts einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro. Das Geld stammt aus der Weihnachtsaktion der Schwesterzeitungen Anzeiger für Harlingerland und Jeversches Wochenblatt zugunsten der Kinderfeuerwehren im Harlinger- und im Jeverland. Insgesamt kamen mehr als 21 000 Euro zusammen.
Kinderfeuerwehr startet voller Tatendrang
GRÜNDUNG – In Schweindorf sind 26 Kinder vom Start weg dabei – Das Interesse ist riesengroß – Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen spricht von einem Boom im Kreisgebiet.
Gruppenbild mit den Gründungsmitgliedern der Kinderfeuerwehr Schweindorf. BILD: Klaus-Dieter Heimann
Viel Erfolg, Spaß und auch eiserne Nerven wünschte Schweindorfs Ortsbrandmeister Mirco Eilts dem Betreuerinnen-Team der neugegründeten Schweindorfer Kinderfeuerwehr. Mit großem Elan machen sich Janina Ulrichs als Kinderfeuerwehrwartin sowie ihre Stellvertreterinnen Nina Andreesen und Nicole Uschner sowie Betreuerin Kim Kleene an die neue Aufgabe. 26 Kinder sind vom Start weg dabei – eine beeindruckende Zahl, wie neben Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen auch Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse zufrieden feststellten.
Regierungsbrandmeister Ernst Hemmen, Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends und die Ortsbürgermeister Helmut Ahrends, Schweindorf und Harmine Bents, Utarp, brachten allein durch ihre Anwesenheit zum Ausdruck, welchen Stellenwert diese Feuerwehr-Nachwuchsarbeit hat. Jochen Ahrends: „Die Freude ist groß – wir können stolz sein. Wir brauchen diese Nachwuchsarbeit.“
Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen sprach von einem „Boom“ im Landkreis Wittmund und vor allem in Holtriem. In der Samtgemeinde gibt es nach Ochtersum nun mit Schweindorf die zweite Kinderfeuerwehr – Blomberg und Westerholt werden im März und Juni folgen. Auch Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse zeigte sich bei der offiziellen Gründungsfeier am Sonnabend im Schweindorfer Feuerwehrgerätehaus begeistert: „Die Kinderfeuerwehren sind unsere Zukunft.“
Einen guten Start wünschte Yvonne Coordes, Kinderfeuerwehrwartin in Holtgast und stellvertretende Fachbereichsleiterin, dem Team um Janna Ulrichs. Und auch Birgit Siebels-Janßen vom Förderverein der Feuerwehr, zeigte sich begeistert vom Engagement, mit dem die Kinder und ihre Betreuerinnen beim ersten „Schnupperdienst“ gestartet sind. Und damit mit der Spaß nicht nachlässt, überreichte sie Bastelmaterial. Weitere Unterstützung kam unter anderem vom Ostfriesischen Feuerwehrverband, der Samtgemeinde, der Ostfriesischen Brandkasse und dem Baustoffhandel Goldhammer.
1000 Euro gab’s schließlich noch als Startunterstützung aus dem Spendentopf der Weihnachtsaktion von Anzeiger für Harlingerland und Jeverschem Wochenblatt zugunsten der Kinderfeuerwehren im Verbreitungsgebiet.
Quelle: „Anzeiger für Harlingerland“ vom 29.11.2018 – Von Helmut Burmann
Schweindorfer Trio offiziell im Amt
FEUERWEHR – Mirco Eilts Ortsbrandmeister
Die fast komplette Holtriemer Verwaltungs- und Feuerwehrspitze mit (im Vordergrund v. l.) Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends und dem neuen Schweindorfer Führungstrio Bruno Ulrichs, Mirco Eilts und Henning Ihnen. BILD: Helmut Burmann
WESTERHOLT. (bum) Fast die gesamte Holtriemer Feuerwehrführung war angetreten, um die offizielle Ernennung der neuen Schweindorfer Feuerwehrspitze zu Ehrenbeamten mitzuerleben. Nach dem beruflichen Verzicht des bisherigen Ortsbrandmeisters Werner Peters wird die Wehr nun von Mirco Eilts geführt, dem mit Bruno Ulrichs und Henning Ihnen gleich zwei Stellvertreter zur Seite stehen.
Der Peters-Rücktritt hatte indirekt sogar Folgen für alle Holtriemer Feuerwehren, denn als im Rahmen der Nachfolgeregelung aus Schweindorf der Wunsch nach zwei Stellvertretern des Gemeindebrandmeisters laut wurde, um die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, beschlossen die zuständigen Gremien diese Änderung gleich für alle Holtriemer Ortswehren.
Das neue Schweindorfer Führungstrio Eilts – Ihnen – Ulrichs geniest einen großen Vertrauensvorsprung, denn alle erforderlichen Abstimmungen hatten ein einstimmiges Ergebnis.